Tarantula (1955)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Arnold |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1955-10-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (313 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem abgelegenen Labor arbeitet Professor Gerald Deemer an einem Nährstoff, der eines Tages Hungersnöte lindern soll, wie sie eine wachsende Weltbevölkerung auszulösen droht. Seine Versuche zeigen erste Erfolge, bringen aber auch ernste Rückschläge mit sich.
Während Deemer einmal nicht vor Ort ist, spritzen sich zwei seiner Kollegen das Mittel selbst. Die Folgen sind entsetzlich: Ihre Körper verändern sich auf eine Weise, die an Akromegalie erinnert, und der Zustand führt sie Schritt für Schritt in den Tod. Einer stirbt, der andere greift den Professor an und injiziert auch ihm die Substanz, bevor er selbst stirbt. Im Durcheinander dieses Kampfes entkommt eine Tarantel, die ebenfalls behandelt wurde, aus ihrem Käfig. Von da an wächst das Tier unaufhörlich und fällt Vieh ebenso an wie Menschen.
Entstehungsgeschichte
Unter Jack Arnold entstand dieser Film, der 1955 in die Kinos kam. Zur Besetzung gehören John Agar, Mara Corday, Leo G. Carroll und Nestor Paiva. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Schrecken hier auch für ein jüngeres Publikum als vertretbar gilt.
Hinter den Kulissen
Science Fiction und Horror greifen in diesem Stoff eng ineinander. Den wissenschaftlichen Rahmen liefert das Labor mit seinem Versprechen, ein Menschheitsproblem zu lösen. Den Horror liefert das, was aus diesem Versprechen wird: entstellte Körper und ein Tier, das außer Kontrolle gerät. Gut gemeinte Forschung überschreitet ihre Grenzen, und die Folgen schlagen zurück.
Interessant ist die doppelte Bedrohung. Zum einen gibt es den leisen, körperlichen Verfall der Menschen, die sich das Mittel gespritzt haben, zum anderen die sichtbare Gefahr durch die immer größer werdende Spinne. So verbindet der Film die Angst vor dem eigenen Körper mit der Angst vor dem Monster draußen in der Landschaft.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten erreicht der Film eine ordentliche Bewertung. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, genug für einen ersten Eindruck, aber keine breite Basis.
Zwischen Erscheinen und heute liegen 71 Jahre. Innerhalb der Verbindung von Science Fiction und Horror steht der Film für Geschichten über riesenhaft gewachsene Tiere, die ihre Spannung aus einem missglückten Experiment beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Agar als Dr. Matt Hastings
- Mara Corday als Stephanie 'Steve' Clayton
- Leo G. Carroll als Prof. Gerald Deemer
- Nestor Paiva als Sheriff Jack Andrews
- Ross Elliott als Joe Burch
- Hank Patterson als Josh
- Eddie Parker als Paul Lund / Eric Jacobs / Airport Workman
- Bert Holland als Barney Russell
- Raymond Bailey als Dr. Townsend
- Steve Darrell als Andy Andersen
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Verfügbarkeit
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