Die Maus, die brüllte (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Arnold |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-07-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (147 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das winzige Herzogtum Fenwick steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand, weil kalifornische Konkurrenz seinen wichtigsten Exportartikel verdrängt. Die Regierung ersinnt einen Plan von zynischer Klarheit: Man erklärt den Vereinigten Staaten den Krieg, verliert absichtlich und kassiert anschließend die Wiederaufbauhilfe, die der Sieger großzügig verteilt. Eine Streitmacht von zwanzig Mann bricht nach New York auf, um die Feindseligkeiten offiziell zu eröffnen. Ausgerechnet an dem Tag, an dem die Stadt eine Zivilschutzübung abhält, landen die Invasoren in menschenleeren Straßen und finden zunächst niemanden, dem sie sich ergeben könnten. Kommandant Tully Bascombe stößt schließlich auf einen Wissenschaftler, der an einer folgenreichen Erfindung arbeitet, und nimmt ihn samt Tochter gefangen. Was danach mit dem winzigen Herzogtum geschieht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Jack Arnold führte 1959 bei dieser britischen Komödie Regie. Die Besetzung versammelt Peter Sellers, Jean Seberg, William Hartnell und David Kossoff. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee, einen absichtlich verlorenen Krieg als Wirtschaftsstrategie zu nutzen, macht aus dem Film eine politische Satire, die sich als handfeste Komödie tarnt. Die Gegenüberstellung eines winzigen, rückständigen Herzogtums mit der Weltmacht USA erzeugt den komischen Kontrast, aus dem die Geschichte ihre Pointen zieht. Dass die Invasion ausgerechnet auf eine Zivilschutzübung trifft, verstärkt die Absurdität: Angst vor einem Angriff trifft auf eine Handvoll harmlos wirkender Soldaten. Die Verbindung von Kriegsfarce und der Figur eines Wissenschaftlers mit einer gefährlichen Erfindung deutet an, dass der Film auch die nukleare Angst seiner Zeit ironisch verhandelt, ohne dabei belehrend zu wirken.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld älterer Komödien. Der Abstand zur Gegenwart ist mit über sechs Jahrzehnten beträchtlich, was die Bewertungsbasis naturgemäß begrenzt hält. Innerhalb der Komödie steht der Film für eine Spielart, die politische Zuspitzung mit leichter Unterhaltung verbindet, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben weitere Einordnungen ableiten lassen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Peter Sellers als Grand Duchess Gloriana XII / Prime Minister Count Rupert Mountjoy / Tully Bascombe
- Jean Seberg als Helen Kokintz
- William Hartnell als Will Buckley
- David Kossoff als Professor Alfred Kokintz
- Leo McKern als Benter
- MacDonald Parke als General Snippet
- Austin Willis als United States Secretary of Defense
- Timothy Bateson als Roger
- Monte Landis als Cobbley
- Alan Gifford als Air Raid Warden
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Verfügbarkeit
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