Taking Off (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Miloš Forman |
|---|---|
| Genre | Musik, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-03-28 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (111 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jeannie, eine Jugendliche, verschwindet für einige Zeit nach New York und versetzt ihre Eltern damit in Panik. Als sie wohlbehalten zurückkehrt, ist für die Erwachsenen dennoch nichts mehr wie zuvor. Die Eltern und ihr Freundeskreis beginnen, sich mit übertriebenem Eifer der Lebenswelt der jungen Generation anzunähern. Dabei geraten sie in Situationen, die zwischen Peinlichkeit und Komik changieren, von verkrampften Strip-Pokerrunden bis zu berauschten Zusammenkünften, in denen die Grenzen zwischen den Generationen zunehmend verschwimmen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1971 unter der Regie von Miloš Forman. Zur Besetzung gehören Lynn Carlin, Buck Henry, Georgia Engel und Tony Harvey. Es handelt sich um eine Mischung aus Musik-, Komödien- und Dramaelementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musik, Komödie und Drama passt zu einem Stoff, der den Konflikt zwischen Elterngeneration und Jugend nicht als reines Lehrstück, sondern als Beobachtung mit komischen und ernsten Zwischentönen anlegt. Dass die Handlung von einem Weglaufen ausgeht, dessen Ausgang schnell geklärt wird, verschiebt den eigentlichen Fokus der Geschichte: Nicht das Schicksal der Tochter steht im Zentrum, sondern das Verhalten der Erwachsenen, die sich in ihrem Bemühen um Verständnis selbst der Lächerlichkeit preisgeben. Die Erwähnung eines musikalischen Gastauftritts innerhalb der Handlung deutet darauf hin, dass Musik nicht nur Stimmung liefert, sondern als Teil der Jugendkultur, um die es geht, direkt in die Handlung eingebettet ist. Die Anlage der Geschichte als Ensemblestück mit mehreren erwachsenen Figuren lässt vermuten, dass es weniger um eine einzelne Perspektive als um ein Gesellschaftsbild geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit der Entstehung 1971 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Blick auf die damals verhandelte Kluft zwischen den Generationen aus heutiger Sicht zusätzlich historisch einfärbt. Innerhalb der Kombination aus Musik-, Komödien- und Dramaelementen nimmt der Titel eine Position ein, die auf gesellschaftliche Beobachtung statt auf reine Unterhaltung setzt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Lynn Carlin als Lynn Tyne
- Buck Henry als Larry Tyne
- Georgia Engel als Margot
- Tony Harvey als Tony
- Audra Lindley als Ann Lockston
- Paul Benedict als Ben Lockston
- Vincent Schiavelli als Schiavelli
- David Gittler als Jamie
- Ike Turner als Self
- Tina Turner als Self
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Verfügbarkeit
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