Suicide Squad (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Ayer |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 175.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 749.200.054 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (22.431 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod Supermans sucht die Regierungsbeamtin Amanda Waller nach einer Absicherung gegen Wesen, die niemand kontrollieren kann. Ihre Lösung ist die Task Force X: verurteilte Straftäter mit implantierten Sprengsätzen im Nacken, die für verdeckte Einsätze zusammengestellt werden und deren Tod politisch folgenlos bleibt.
Der erste Einsatz besteht darin, eine Bedrohung zu beseitigen, die Waller selbst verursacht hat. Zusammengesetzt ist das Team unter anderem aus dem Auftragsmörder Deadshot, der Psychiaterin Harley Quinn, dem Pyrokinetiker El Diablo und dem Bumerangwerfer Captain Boomerang — Figuren, deren Vorgeschichten der Film in schneller Folge abhandelt.
Entstehungsgeschichte
Warner setzte den Starttermin fest, bevor ein Drehbuch existierte. David Ayer, zuvor für harte Polizei- und Kriegsfilme bekannt, schrieb das Buch nach eigener Aussage in etwa sechs Wochen und begann kurz darauf zu drehen.
Nach der Veröffentlichung eines ungewöhnlich gut aufgenommenen Trailers, der stark auf Musik und Humor setzte, geriet der düsterere Rohschnitt unter Druck. Warner ließ parallel zur Fassung des Regisseurs eine zweite Schnittfassung durch das Unternehmen anfertigen, das den Trailer produziert hatte, und montierte aus beiden die Kinofassung. Ayer äußerte sich später mehrfach dazu, dass die veröffentlichte Version nicht seine sei.
Hinter den Kulissen
Die Produktion war auch am Set angespannt. Jared Leto, der den Joker spielt, arbeitete mit Methoden, die Teile des Ensembles öffentlich als übergriffig beschrieben; ein Großteil seiner Szenen landete ohnehin nicht im fertigen Film. Ayer ließ die Darsteller vorab gemeinsame Trainingslager absolvieren, um die Gruppendynamik aufzubauen.
Gedreht wurde überwiegend in Toronto und Chicago. Für Killer Croc entstand ein aufwendiges Ganzkörper-Make-up, das täglich mehrere Stunden Auftragszeit erforderte und für das die Maskenabteilung anschließend ausgezeichnet wurde.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 750 Millionen Dollar ein und gewann den Oscar für das beste Make-up. Die Kritiken gehörten zu den schlechtesten, die eine Comicverfilmung dieser Größenordnung erhalten hat — bemängelt wurden vor allem die zerfahrene Montage, die uneinheitliche Tonlage und ein Gegner, der austauschbar bleibt.
Für Warners Filmreihe war er ein Wendepunkt, allerdings kein guter: Die Praxis, Filme nach Testreaktionen umzumontieren, prägte die folgenden Jahre und mündete in die öffentliche Auseinandersetzung um "Justice League". Margot Robbies Harley Quinn überstand das Urteil als Einzige und bekam mit "Birds of Prey" einen eigenen Film; James Gunn drehte 2021 mit "The Suicide Squad" einen weitgehend unabhängigen Neuanlauf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Deadshot
- Jared Leto als The Joker
- Margot Robbie als Harley Quinn
- Joel Kinnaman als Rick Flag
- Viola Davis als Amanda Waller
- Jai Courtney als Boomerang
- Jay Hernandez als Diablo
- Adewale Akinnuoye-Agbaje als Killer Croc
- Cara Delevingne als June Moone / Enchantress
- Ike Barinholtz als Griggs
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Verfügbarkeit
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