Stromboli (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roberto Rossellini |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-02-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (235 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Zweiten Weltkrieg sitzt die Litauerin Karin in einem italienischen Flüchtlingslager fest, ohne Aussicht auf eine Zukunft. Als sich die Gelegenheit bietet, dem Lager zu entkommen, heiratet sie kurz entschlossen den Soldaten Antonio und folgt ihm auf seine Heimatinsel Stromboli, wo er als Fischer arbeiten will. Was Karin dort erwartet, ist jedoch weit entfernt von einem Neuanfang: bittere Armut, karge Lebensverhältnisse und eine Dorfgemeinschaft, die ihr mit Misstrauen begegnet. Auch Antonio zeigt sich zunehmend grob und gewalttätig. Über allem thront der aktive Vulkan der Insel, eine ständige Bedrohung, die Karins Unbehagen noch verstärkt. Als sie schwanger wird, reift in ihr der Entschluss, ihr Kind nicht in dieser Umgebung aufwachsen zu lassen – in dem Moment, in dem sie eine Entscheidung trifft, bricht der Vulkan aus und stürzt die Insel ins Chaos.
Entstehungsgeschichte
"Stromboli" entstand 1950 unter der Regie von Roberto Rossellini. In den Hauptrollen sind Ingrid Bergman, Mario Vitale, Renzo Cesana und Mario Sponzo zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und dem Genre Drama zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein persönliches Schicksal mit einer bedrohlichen Naturgewalt: Die Fremdheit einer Frau in einer ihr unbekannten Kultur wird durch den Vulkan, der über der Insel wacht, zu einem existenziellen Konflikt verdichtet. Die Konzentration auf wenige Figuren und einen einzigen, isolierten Schauplatz lenkt den Blick ganz auf Karins Situation zwischen Anpassungsdruck, Fremdheit und der Frage, wie viel Härte ein Neuanfang verlangt. Dass die Erzählung mit einem Ausbruch endet, gerade als eine Entscheidung fällt, verbindet die innere Zuspitzung der Handlung mit einem äußeren Ereignis, das keinen Ausweg mehr offenlässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk innerhalb seines Genres einordnen. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 1950 ist beträchtlich, was den Stoff seiner Entstehungszeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg verpflichtet erscheinen lässt. Innerhalb des Dramas fällt der Film durch seine reduzierte Erzählweise und die enge Verknüpfung von persönlichem Konflikt und Naturschauspiel auf, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben weitere Einordnungen ableiten lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ingrid Bergman als Karin Bjornsen
- Mario Vitale als Antonio Mastrostefano
- Renzo Cesana als The Priest
- Mario Sponzo als The Man from the Lighthouse
- Gaetano Famularo als Man with Guitar (uncredited)
- Angelo Molino als Child (uncredited)
- Roberto Onorati als Man (uncredited)
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Verfügbarkeit
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