Rom, offene Stadt (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roberto Rossellini |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-10-08 |
| Budget | 20.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (1.001 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rom im Jahr 1944: Hunger und Angst beherrschen die Stadt. Razzien, Verhaftungen und Folter durch die SS gehören zum Alltag, und die Faschisten verfolgen mit gnadenloser Härte noch die kleinste Regung des Widerstands gegen die Deutschen. Der Widerstandskämpfer Manfredi flüchtet vor einer deutschen Patrouille in die Wohnung von Francesco und dessen schwangerer Verlobter Pina. Einen Tag später wird Francesco am Morgen seiner Hochzeit mit Pina von der SS verhaftet. Pina läuft ihm vor Angst außer sich hinterher und wird erschossen. Francesco gelingt zwar die Flucht vor der SS, nicht jedoch vor jenen, die ihn verraten haben.
Entstehungsgeschichte
Roberto Rossellini übernahm die Regiearbeit an dem Film, der 1945 erschien. Vor der Kamera stehen Aldo Fabrizi, Marcello Pagliero, Harry Feist und Anna Magnani.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Kriegsfilm, und woraus er besteht, lässt sich präzise benennen: Widerstand und Faschismus, dazu Ausgangssperre, Fahnenflucht und Drogensucht. Das ergibt kein Schlachtfeld, sondern eine besetzte Stadt, in der der Krieg als Alltag stattfindet, in Wohnungen, auf Straßen und zu Zeiten, die eine Verordnung festlegt. Bemerkenswert an der Anlage ist, dass die Erzählung keiner einzelnen Hauptfigur folgt, sondern mehrere Menschen verknüpft, deren Wege sich durch die Verfolgung kreuzen. Der Verrat aus den eigenen Reihen ist dabei die entscheidende Wendung: Er verschiebt die Bedrohung von der Besatzungsmacht in die Nachbarschaft. Dargestellt wird das ohne Beschönigung und ohne Zuspitzung ins Heroische.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich ein Schnitt von 8,0 von 10, einer der höchsten Werte in dieser Größenordnung. 81 Jahre nach dem Erscheinen liegt zwischen dem Film und der Gegenwart weit mehr Zeit als zwischen den geschilderten Ereignissen und seiner Veröffentlichung, die nur ein Jahr auseinanderliegen. Innerhalb des Kriegsfilms nimmt er damit eine besondere Stellung ein: Er entstand in unmittelbarer Nähe zu dem, wovon er erzählt, und nicht aus dem Rückblick einer späteren Zeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aldo Fabrizi als Don Pietro Pellegrini
- Marcello Pagliero als Giorgio Manfredi aka Luigi Ferraris
- Harry Feist als Major Fritz Bergmann
- Anna Magnani als Pina
- Maria Michi als Marina Mari
- Francesco Grandjacquet als Francesco
- Vito Annichiarico als Marcello
- Ákos Tolnay als Austrian Deserter
- Joop van Hulzen als Captain Hartmann
- Carla Rovere als Lauretta
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Verfügbarkeit
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