Straßen der Gewalt (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 유하 |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Action |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-10-17 |
| Budget | 4.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.371.998 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (232 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Byung-doo Kim ist Gangster, aber ein Gangster ohne Aufstiegschancen: Vize-Boss Sang-chul streicht das meiste Geld der Aufträge ein und hält ihn klein. Als Boss Hwang ihm zu verstehen gibt, mehr in ihm zu sehen als in Sang-chul, zögert Byung-doo nicht lange. Er beseitigt den für Hwang gefährlichen Staatsanwalt Park und tötet anschließend Sang-chul mitten auf der Hochzeit von dessen Schwester. Als neue Nummer zwei im Syndikat baut er mit seinem Adjutanten Jong-su seine Stellung aus und versucht zugleich, die Zuneigung seiner ehemaligen Schulkollegin Hyun-ju zu gewinnen. Beobachtet wird all das von Min-Ho Kim, einem weiteren früheren Mitschüler, der aus dem Milieu einen Gangsterfilm machen will.
Entstehungsgeschichte
„Straßen der Gewalt“ (Originaltitel „A Dirty Carnival“) entstand 2006 unter der Regie von Yoo Ha. In den Hauptrollen sind Zo In-sung, Chun Ho-jin, Namkoong Min und Lee Bo-young zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Action folgt einer klassischen Aufstiegserzählung innerhalb einer kriminellen Organisation, bei der persönlicher Ehrgeiz, Loyalität und Gewalt eng verzahnt sind. Dass die Geschichte über eine Figur läuft, die parallel einen Film über eben dieses Milieu drehen will, verleiht der Handlung eine beobachtende Ebene: Der Aufstieg Byung-doos wird nicht nur erlebt, sondern zugleich von innen dokumentiert. Die private Linie um Hyun-ju setzt neben Machtkämpfen und Bandenhierarchie einen zweiten, persönlicheren Erzählstrang, der die Hauptfigur über ihre kriminelle Funktion hinaus zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind inzwischen fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb des südkoreanischen Gangsterkinos als einen frühen Vertreter der 2000er-Jahre einordnet. Innerhalb der Krimi-Drama-Action-Schnittmenge steht er für einen Erzähltypus, der Aufstieg und Gewalt eng an persönliche Beziehungen koppelt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Zo In-sung als Kim Byung-doo
- Cheon Ho-jin als President Hwang
- Namkoong Min als Nam Min-ho
- Lee Bo-young als Hyun-joo
- Jin Goo als Jong-soo
- Yoon Je-moon als Sang-cheol
- Sunwoo Eun-sook als Byung-doo's Mother
- Lee Jong-hyuk als Gangster
- Cho Jin-woong als Young-pil
- Huh Yi-jae als Kim Seon-ok
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Verfügbarkeit
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