Stranger Than Paradise (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jim Jarmusch |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 100.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.436.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (627 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bela Molnar, den alle Willie nennen, lebt seit zehn Jahren in New York. Seine sechzehnjährige Cousine Eva ist gerade aus Ungarn angekommen und soll zehn Tage bei ihm bleiben, bevor sie nach Cleveland weiterfährt, wo sie bei Tante Lottie einziehen will.
Willie ist von diesem Besuch zunächst wenig angetan. Doch seine Vorbehalte weichen langsam, und er entdeckt in Eva jemanden, der ihm ähnlicher ist, als ihm lieb war. Ein Jahr später fährt er zusammen mit seinem Freund Eddie nach Cleveland, um sie zu besuchen — und fasst dort einen Entschluss, der die Richtung der Geschichte noch einmal ändert.
Entstehungsgeschichte
Jim Jarmusch inszenierte diesen 1984 erschienenen Film. Vor der Kamera stehen John Lurie, Eszter Balint, Richard Edson und Cecillia Stark. Die Freigabe erfolgte ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind hier nicht abwechselnd am Werk, sondern gleichzeitig. Das lässt sich aus der Anlage ablesen: Eine Verwandte zieht für zehn Tage ein, es wird gewartet, geraucht, ferngesehen, und aus dieser Beiläufigkeit entsteht sowohl das Komische als auch das Traurige. Der Stoff braucht keine große Wendung, er lebt vom Verhältnis dreier Menschen, die nicht recht wissen, was sie miteinander anfangen sollen.
Bemerkenswert ist die Bewegung im Raum. New York, Cleveland — die Geschichte reist, ohne dass sich für die Figuren viel ändern würde. Die Herkunft aus Ungarn steht dabei nicht im Zentrum, sie liefert nur den Grund, warum diese beiden Menschen überhaupt in einer Wohnung sitzen. Erzählt wird in Etappen, die durch Zeitsprünge getrennt sind: erst zehn Tage, dann ein Jahr später.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung klar positiv aus, wobei die Zahl der Stimmen bescheiden bleibt — ein Verhältnis, das für Filme abseits des Mainstreams charakteristisch ist.
42 Jahre liegen zwischen dem Erscheinungsjahr und heute. In dieser Zeit hat sich die Erzählweise, die hier zu sehen ist — lange Einstellungen des Alltäglichen, Humor aus dem Leerlauf —, im unabhängigen Kino weit verbreitet. Der Film lässt sich heute also als frühe Ausprägung einer inzwischen vertrauten Form ansehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Lurie als Willie
- Eszter Balint als Eva
- Richard Edson als Eddie
- Cecillia Stark als Aunt Lotte
- Danny Rosen als Billy
- Rammellzee als Man with money
- Tom DiCillo als Airline Agent
- Richard Boes als Factory Worker
- Rockets Redglare als Poker Player
- Harvey Perr als Poker Player
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Verfügbarkeit
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