Down by Law (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jim Jarmusch |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.529.206 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (876 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Zuhälter ohne nennenswerte Erfolge und ein gescheiterter Radio-DJ landen in derselben Gefängniszelle in Louisiana, beide für Verbrechen, die sie nicht begangen haben. Viel verbindet sie nicht, und die Enge macht das rasch deutlich: Die beiden können einander nicht ausstehen. Dann kommt ein Dritter dazu. Roberto, ein italienischer Tourist, bringt ein kaum verständliches Englisch mit und einen Optimismus, der die Zellengenossen auf die Palme bringt. Zugleich behauptet er, den Weg nach draußen zu kennen. Bliebe die Frage, was danach käme. Denn sollte die Flucht wirklich gelingen, weiß keiner der drei, wohin.
Entstehungsgeschichte
Jim Jarmusch inszenierte den Film, der 1986 erschien. Tom Waits und John Lurie spielen das ungleiche Paar in der Zelle, Roberto Benigni den Dritten im Bunde, Nicoletta Braschi ergänzt die Besetzung. Die Freigabe liegt bei zwölf Jahren, was für einen Film zwischen Krimi, Drama und Komödie eine milde Einstufung ist.
Hinter den Kulissen
Genau diese Dreifachzuordnung ist der Schlüssel zur Anlage. Ein Krimi wäre an der Frage nach Schuld und Aufklärung interessiert, doch die ist hier von vornherein beantwortet: Die beiden sitzen unschuldig ein. Damit fällt der übliche Motor weg, und was bleibt, ist das Zusammenleben dreier Männer auf engstem Raum. Die Komik entsteht nicht aus Pointen, sondern aus dem Aufeinanderprallen von Temperamenten und aus einer Sprachbarriere, die keiner überwinden will. Bezeichnend ist auch, dass die Erzählung den Ausbruch nicht als Ziel behandelt: Die offene Frage nach dem Wohin verschiebt das Gewicht von der Handlung auf die Figuren.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein deutlich überdurchschnittlicher Wert für einen Film, der auf Tempo und Auflösung weitgehend verzichtet. 40 Jahre nach dem Erscheinen wirkt gerade diese Sparsamkeit als Merkmal: Der Titel steht für eine Erzählform, die dem Genre die Mechanik entzieht und stattdessen Zeit vergehen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Waits als Zack
- John Lurie als Jack
- Roberto Benigni als Roberto
- Nicoletta Braschi als Nicoletta
- Ellen Barkin als Laurette
- Billie Neal als Bobbie
- Rockets Redglare als Gig
- Vernel Bagneris als Preston
- Timothea als Julie
- L.C. Drane als L.C.
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Verfügbarkeit
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