Strafpark (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Watkins |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 95.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (219 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Gefängnisse der USA sind überfüllt, der Präsident ruft den Notstand aus. Wer neu inhaftiert wird, stammt größtenteils aus dem Umfeld der Antikriegsbewegung und erhält eine Wahl: reguläre Haftstrafe oder drei Tage im sogenannten Strafpark, in dem Bewaffnete der Bundesbehörden die Verurteilten wie Wild durch die Wüste jagen. Fast alle entscheiden sich für den Park. Zwischen sengender Hitze und Beamten, die keine Zurückhaltung kennen, werden die Überlebenschancen schnell greifbar gering. Der Film gibt sich dabei als eine Art Dokumentation aus, die Ereignisse begleitet, deren Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Peter Watkins inszenierte "Strafpark" 1971 als fiktive Dokumentation. Vor der Kamera stehen Patrick Boland, Carmen Argenziano, Kent Foreman und Luke Johnson. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller trifft hier auf eine Form, die sich als Reportage tarnt – ein Kunstgriff, der die geschilderte Verfolgungsjagd wie ein reales Ereignis wirken lässt statt wie eine erfundene Geschichte. Dass die Häftlinge überwiegend aus der Antikriegsbewegung stammen, macht aus der Verfolgung im Wüstensand zugleich eine Versuchsanordnung über staatliche Macht und die Behandlung von Dissens. Die Wahl zwischen Gefängnis und Todeslauf ist keine echte Wahl, sondern legt die Mechanik der Erzählung offen: Es geht weniger um Spannung im klassischen Sinn als um die Beobachtung eines Systems, das seine eigene Bedrohlichkeit demonstriert. Die dokumentarische Anlage verzichtet auf klassische Auflösung und lässt die Zuschauer mit der Unsicherheit über den Ausgang allein.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Strafpark" im oberen Bereich, auch wenn die Zahl der Stimmen keine breite Rezeption erkennen lässt, sondern eher ein kleines, aber überzeugtes Publikum andeutet. Seit der Entstehung des Films sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Abstand zur gezeigten Zeit deutlich macht. Innerhalb von Drama und Thriller nimmt der Film durch seine dokumentarische Erzählweise eine Sonderstellung ein, die ihn von klassischen Genrevertretern unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Patrick Boland als Tribunal Defendant
- Carmen Argenziano als Jay Kaufman (Tribunal Defendant)
- Kent Foreman als Lee Robert Brown (Tribunal Defendant)
- Luke Johnson als William Luke Valerio (Tribunal Defendant)
- Katherine Quittner als Nancy Jane Smith (Tribunal Defendant)
- Scott Turner als James Arthur Kohler (Tribunal Defendant)
- Stan Armsted als Charles Robbins (Tribunal Defendant)
- Mary Ellen Kleinhall als Allison Mitchner (Tribunal Defendant)
- Mark Keats als William C. Hoeger (Tribunal Chairman)
- Gladys Golden als Mary Jurgens (Tribunal Member)
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Verfügbarkeit
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