Spider-Man: Homecoming (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jon Watts |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-07-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 175.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 880.978.185 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (23.927 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Peter Parker ist fünfzehn, geht zur Highschool in Queens und wartet seit dem Flughafeneinsatz in Berlin darauf, dass Tony Stark ihn wieder anruf. Der Anruf kommt nicht. Also fängt Peter selbst an — Fahrraddiebe, Wegbeschreibungen, kleine Delikte —, während er gleichzeitig den Schulabschlussball, das Physikteam und ein Geheimnis vor seiner Tante May verwaltet.
Adrian Toomes ist kein Weltzerstörer, sondern ein Bergungsunternehmer, dem nach der Schlacht von New York der Auftrag entzogen wurde und der seitdem außerirdische Technik zu Waffen verarbeitet. Der Film findet seine beste Szene nicht im Kampf, sondern in einem Auto, in dem beide Figuren gleichzeitig begreifen, wer der andere ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film war das Ergebnis einer ungewöhnlichen Einigung: Die Filmrechte an Spider-Man liegen bei Sony, das Studio erlaubte Marvel jedoch, die Figur in das eigene Filmuniversum zu integrieren und kreativ zu führen, während Sony die Produktion finanziert und verwertet. Tom Holland war zuvor in "The First Avenger: Civil War" eingeführt worden.
Nach zwei Reihen mit Tobey Maguire und Andrew Garfield stand fest, dass die Ursprungsgeschichte nicht erneut erzählt wird: Der Spinnenbiss, Onkel Bens Tod und die daraus folgende Lehre kommen im Film nicht vor. Jon Watts orientierte sich am Ton der Highschool-Komödien von John Hughes; "Ferris macht blau" wird im Film direkt zitiert.
Hinter den Kulissen
Das Ensemble der Schule wurde bewusst nah am realen Queens besetzt, was den Film optisch deutlich von den Vorgängerreihen abhebt. Gedreht wurde in Atlanta und New York.
Michael Keaton als Toomes verbindet die Rolle unfreiwillig mit seiner eigenen Filmografie — er hatte Batman gespielt und in "Birdman" einen Schauspieler, der einen geflügelten Superhelden verkörpert. Für die Anzugsequenzen kombinierte die Produktion praktische Kostüme mit digitalen Doubles; die Sequenz am Washington Monument entstand über Kombination aus Studiobauten und Aufnahmen vor Ort.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 880 Millionen Dollar ein und wurde überwiegend positiv aufgenommen; gelobt wurde vor allem, dass er die Figur konsequent als Jugendlichen behandelt statt als jungen Erwachsenen.
Wiederkehrender Kritikpunkt war die starke Präsenz Tony Starks: Ein Spider-Man, der seine Ausrüstung von einem Mentor bekommt, steht im Widerspruch zur Kernidee der Figur, die aus eigener Kraft und aus eigener Schuld handelt. Die folgenden Filme der Reihe arbeiteten sich an genau dieser Abhängigkeit ab und lösten sie schrittweise auf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Holland als Peter Parker / Spider-Man
- Michael Keaton als Adrian Toomes / Vulture
- Robert Downey Jr. als Tony Stark / Iron Man
- Marisa Tomei als May Parker
- Jon Favreau als Happy Hogan
- Gwyneth Paltrow als Pepper Potts
- Zendaya als Michelle
- Donald Glover als Aaron Davis
- Jacob Batalon als Ned
- Laura Harrier als Liz
Weitere Filme von Jon Watts
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.