Spider-Man (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Raimi |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-05-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 139.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 821.708.551 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (21.445 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Peter Parker ist ein schüchterner Oberstufenschüler in Queens, verliebt in die Nachbarstochter Mary Jane Watson und ohne jede Aussicht darauf, dass sie ihn bemerkt. Bei einem Schulausflug in ein Genlabor beißt ihn eine veränderte Spinne. Über Nacht verändert sich sein Körper: Kraft, Reflexe, die Fähigkeit, an Wänden zu haften.
Peter nutzt das zunächst für sich — für Geld, für Anerkennung, um Mary Jane zu beeindrucken. Als er einen Dieb laufen lässt, weil ihn dessen Verfolgung nichts angeht, ermordet derselbe Mann kurz darauf seinen Onkel Ben. Aus dieser Schuld entsteht die Figur. Der Gegner ist Norman Osborn, der Vater seines besten Freundes, der ein militärisches Serum an sich selbst getestet hat.
Entstehungsgeschichte
Die Rechte an Spider-Man waren über fast zwei Jahrzehnte Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten zwischen mehreren Studios; James Cameron entwickelte in den 1990ern eine eigene Fassung, die nie realisiert wurde. Erst 1999 wurde die Lage geklärt, und Sony konnte den Film produzieren.
Sam Raimi, bis dahin vor allem für die "Tanz der Teufel"-Filme bekannt, bewarb sich ausdrücklich um die Regie und begründete das mit seiner eigenen Comicbegeisterung. Die Besetzung von Tobey Maguire, damals aus Independentfilmen bekannt und körperlich untypisch für die Rolle, war umstritten; Raimi setzte sie durch, weil Peter Parker vor allem als unsicherer Jugendlicher funktionieren sollte.
Hinter den Kulissen
Die Netze waren die zentrale Entscheidung. In der Comicvorlage baut Peter sich mechanische Netzwerfer; Raimi und Drehbuchautor David Koepp gaben ihm stattdessen organische Drüsen — die Begründung war, dass ein Oberschüler, der nebenbei ein Hochleistungspolymer entwickelt, die Figur unglaubwürdig macht. Ein Teil der Leserschaft nahm ihm die Änderung dauerhaft übel.
Für die Schwingsequenzen kombinierte die Produktion Seilaufnahmen mit einer damals neuen Kombination aus digitalen Doubles und computergesteuerter Kamera. Willem Dafoes Green-Goblin-Maske war starr und ließ keine Mimik zu, was er später als schauspielerisches Problem beschrieb; er bestand darauf, das Kostüm selbst zu tragen statt es einem Stuntdouble zu überlassen. Die Szene, in der Peter ein Tablett samt Getränken auffängt, entstand ohne digitale Hilfe — Maguire brauchte dafür weit über hundert Versuche.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 820 Millionen Dollar ein und erzielte als erster Film überhaupt mehr als 100 Millionen Dollar an einem Startwochenende in den USA.
Damit begann die durchgehende Präsenz von Comicverfilmungen im Studiokino. Zwar hatte "Blade" und "X-Men" das Feld bereitet, doch erst "Spider-Man" bewies den Massenmarkt. Die Reihe selbst endete nach dem dritten Teil im Streit über den Gegner; Sony startete danach zweimal neu, was Spider-Man zur meistneugestarteten Filmfigur ihrer Generation machte. Eine Szene wurde nachträglich entfernt: Ein Trailer zeigte ein Netz zwischen den Türmen des World Trade Center und wurde nach dem 11. September 2001 zurückgezogen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tobey Maguire als Spider-Man / Peter Parker
- Willem Dafoe als Green Goblin / Norman Osborn
- Kirsten Dunst als Mary Jane Watson
- James Franco als Harry Osborn
- Cliff Robertson als Ben Parker
- Rosemary Harris als May Parker
- J.K. Simmons als J. Jonah Jameson
- Joe Manganiello als Flash Thompson
- Gerry Becker als Maximilian Fargas
- Bill Nunn als Joseph 'Robbie' Robertson
Weitere Filme von Sam Raimi
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.