Speak No Evil (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christian Tafdrup |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-03-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 631.249 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.171 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Während eines Urlaubs in der Toskana freunden sich Bjørn und Louise aus Dänemark mit einer Familie aus den Niederlanden an. Der Kontakt bleibt auch nach der Rückkehr bestehen, und als Monate später eine Einladung nach Holland eintrifft, sagen die beiden ohne Zögern zu.
Zunächst deutet alles auf ein gelungenes gemeinsames Wochenende hin. Doch Stück für Stück beschleicht Bjørn und Louise das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Aus vermeintlich kleinen Missverständnissen werden tiefere Gräben, und den beiden dämmert, dass die freundliche Bekanntschaft womöglich nur ein gut gespielter Vorwand war, um sie in Sicherheit zu wiegen.
Entstehungsgeschichte
Christian Tafdrup führte bei dem 2022 erschienenen Film Regie. Morten Burian und Sidsel Siem Koch spielen das dänische Paar, Fedja van Huêt und Karina Smulders die niederländische Seite. Die Altersfreigabe ist bei 16 Jahren angesetzt.
Hinter den Kulissen
Horror, Thriller und Drama liegen hier in einer ungewöhnlichen Reihenfolge übereinander. Der Ausgangspunkt ist rein dramatisch — zwei Paare, eine Urlaubsbekanntschaft, eine Einladung —, und die Bedrohung entsteht nicht durch ein Ereignis, sondern durch das Ausbleiben von Widerspruch. Was den Stoff trägt, ist die soziale Hemmung: Höflichkeit gegenüber Gastgebern, die Scheu, unangenehm aufzufallen, die Neigung, Unstimmigkeiten als eigenes Missverständnis abzutun. Genau daraus bezieht die Anlage ihre Spannung, lange bevor etwas Sichtbares geschieht. Die Schauplätze verstärken das zusätzlich: Wer eingeladen ist und weit von zu Hause weg, kann nicht ohne Weiteres gehen. Auch die Herkunft der beiden Paare spielt hinein: Zwei Familien aus verschiedenen Ländern begegnen einander als Gäste und Gastgeber, und schon diese Rollenverteilung legt Zurückhaltung nahe.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,6 von 10 aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen — ein Wert im oberen Mittelfeld bei begrenzter Beteiligung. Vier Jahre nach dem Erscheinen zählt der Film zu den jüngeren Titeln dieses Bereichs. Innerhalb des Genres steht er für eine Richtung, die auf Schauwerte verzichtet und stattdessen alltägliche Umgangsformen zum Träger der Bedrohung macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Morten Burian als Bjørn
- Sidsel Siem Koch als Louise
- Fedja van Huêt als Patrick
- Karina Smulders als Karin
- Liva Forsberg als Agnes
- Marius Damslev als Abel
- Hichem Yacoubi als Muhajid
- Lea Baastrup Rønne als Fie
- Jesper Dupont als Jonas
- Sieger Sloot als Waiter
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Verfügbarkeit
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