Source Code (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Duncan Jones |
|---|---|
| Genre | Thriller, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 32.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 147.332.697 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (9.416 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Captain Colter Stevens wacht in einem Zug nach Chicago auf, gegenüber einer Frau, die ihn beim falschen Namen anspricht. Im Spiegel sieht er ein fremdes Gesicht. Acht Minuten später explodiert der Zug.
Stevens erwacht in einer Kapsel und erfährt seinen Auftrag: Ein Programm namens Source Code erlaubt es, die letzten acht Minuten eines Toten zu betreten. Er soll den Bombenleger identifizieren, bevor derselbe Täter am Nachmittag eine Atombombe zündet. Der Film wiederholt dieselben acht Minuten immer wieder — und Stevens beginnt zu fragen, ob die Menschen im Zug wirklich schon tot sind.
Entstehungsgeschichte
Ben Ripley schrieb das Drehbuch auf eigenes Risiko. Er fand zunächst keine Abnehmer — nach eigener Darstellung hätten ihn die ersten Produzenten angesehen, als sei er verrückt. Das Buch landete auf der Black List der besten unverfilmten Drehbücher.
Bewegung kam über Jake Gyllenhaal: Er hatte Duncan Jones' Debütfilm "Moon" gesehen und setzte sich für ihn als Regisseur ein. Jones sagte zu, weil ihm die Konstruktion gefiel — er löse gern Rätsel.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von März bis April 2010, überwiegend in Montreal, mit Außenaufnahmen in Chicago am Millennium Park und am Illinois Institute of Technology. Das Budget lag bei rund 32 Millionen Dollar.
Die Herausforderung war die Wiederholung: Dieselbe Zugfahrt wird acht Mal gezeigt, jedes Mal mit anderem Verlauf, ohne dass es ermüdet. Jones löste das über wechselnde Kamerapositionen und darüber, dass Stevens sein Wissen mitnimmt — jede Runde beginnt gleich und läuft früher anders. Die Waggons wurden als Kulisse gebaut, damit Wände für die Kamera entfernt werden konnten.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 147 Millionen Dollar ein und erhielt rund zweiundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen. Berichten zufolge wies die Studiobuchhaltung dennoch keinen Gewinn aus.
Diskutiert wird bis heute der Schluss: Der Film endet nicht mit der Aufklärung, sondern damit, dass Stevens in der Simulation weiterlebt — was die Prämisse umdeutet, weil das Programm dann keine Rekonstruktion, sondern eine Abzweigung erzeugt. Jones hat mehrfach gesagt, er habe genau diese Lesart beabsichtigt, während der Produzent sich ein Ende wenige Minuten früher gewünscht hätte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jake Gyllenhaal als Colter Stevens
- Michelle Monaghan als Christina Warren
- Vera Farmiga als Colleen Goodwin
- Jeffrey Wright als Dr. Rutledge
- Michael Arden als Derek Frost
- Cas Anvar als Hazmi
- Russell Peters als Max Denoff
- Brent Skagford als George Troxel
- Craig Thomas als Gold Watch Executive
- Gordon Masten als Conductor
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Verfügbarkeit
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