Sleeping Beauty (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julia Leigh |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-06-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 408.680 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (700 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lucy studiert und finanziert sich das Studium mit allerlei Nebenjobs: Sie putzt in einem Café, kopiert Bürounterlagen, schluckt zu medizinischen Testzwecken Magensonden, und auch Prostitution gehört zu ihrem Repertoire. Über eine Anzeige in einer Studentenzeitung gelangt sie an eine außergewöhnliche, aber lukrative Beschäftigung in einer Welt erotischer Fetische. Alte Herren dürfen ihre Fantasien an ihr ausleben, mit einer einzigen Einschränkung: keine Penetration. Lucy ist dabei betäubt. Doch bald überwältigt sie die Neugier, was in jenen Nächten mit ihr geschieht.
Entstehungsgeschichte
Julia Leigh inszenierte den Film, der 2011 erschien. Emily Browning spielt Lucy, Rachael Blake, Ewen Leslie und Peter Carroll füllen die übrigen Rollen. Freigegeben ist das Werk ab 16 Jahren, was der Deutlichkeit des Stoffs entspricht.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama und Liebesfilm ist hier eher Reibungsfläche als Beschreibung, denn die Anlage der Geschichte hält Nähe und Intimität konsequent auseinander. Lucy ist bei den Begegnungen, um die alles kreist, nicht bei Bewusstsein, und damit fehlt dem Erzählten genau das, was solche Szenen sonst tragen würde. Was bleibt, ist eine Figur, die ihren eigenen Körper nur aus Erzählungen und Vermutungen kennt. Die Neugier, die sie schließlich antreibt, ist deshalb weniger Wendung als der einzige Weg, sich das Verlorene zurückzuholen. Der Stoff behandelt Abhängigkeit und Verfügbarkeit, ohne sie zu erklären. Auch die Nebenjobs zu Beginn gehören zu dieser Anlage: Sie zeigen einen Alltag, in dem der eigene Körper längst zur Ware unter anderen geworden ist, lange bevor die Anzeige in der Studentenzeitung ins Spiel kommt.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,4 von 10 fällt die Bewertung niedrig aus, und die Basis dafür liegt im dreistelligen Bereich. Werte dieser Art entstehen häufig bei Filmen, die bewusst distanziert erzählen und ihrem Publikum wenig Halt anbieten. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen steht das Werk für jene Spielart des Autorenkinos, die Kälte als Haltung wählt und Deutungen offenlässt. Nüchtern betrachtet sagt der niedrige Wert damit weniger über die Machart aus als über die Zumutung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emily Browning als Lucy
- Rachael Blake als Clara
- Ewen Leslie als Birdmann
- Peter Carroll als Man 1
- Chris Haywood als Man 2
- Hugh Keays-Byrne als Man 3
- Tammy Macintosh als Work Colleague
- Eden Falk als Thomas
- Mirrah Foulkes als Sophie
- Robin Goldsworthy als Flatmate
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Verfügbarkeit
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