Singles - Gemeinsam einsam (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cameron Crowe |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 18.472.850 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (449 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Wohnhaus in Seattle kreuzen sich die Wege von sechs jungen Leuten, die alle auf ihre Weise nach Nähe suchen. Das gemeinsame Haus ist mehr als eine Adresse: Es bildet den Rahmen, in dem Freundschaften, Hoffnungen und kleine Enttäuschungen Tür an Tür nebeneinander bestehen.
Im Mittelpunkt steht Janet Livermore, eine dreiundzwanzigjährige Kellnerin. Sie hat sich in Cliff Poncier verliebt, der in einer kleinen Rockband spielt, deren Erfolg überschaubar bleibt. Zuvor war Janet mit Steve zusammen, und aus dieser Beziehung ist eine aufrichtige Freundschaft geworden. Andere Hausbewohner überlassen die Liebe eher dem Zufall, darunter ein Hotelangestellter und die rothaarige Debbie Hunt. Sie setzt zusätzlich auf ein Videoband, das möglichst viel Eindruck machen soll, um endlich die Gesellschaft zu finden, die ihr fehlt.
Entstehungsgeschichte
Cameron Crowe hat diesen Film inszeniert, der 1992 erschien. Das Ensemble führen Bridget Fonda, Campbell Scott, Kyra Sedgwick und Matt Dillon an. Dass vier Namen nahezu gleichrangig nebeneinanderstehen, passt zu einer Geschichte, die nicht einer einzelnen Hauptfigur folgt, sondern mehreren Lebenslinien zugleich.
Für ein Publikum ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben. Der deutsche Zusatz „Gemeinsam einsam“ benennt bereits das Spannungsfeld, um das sich die Handlung dreht.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm, Komödie und Drama greifen hier ineinander. Diese Mischung legt nahe, dass die Beziehungsgeschichten weder rein heiter noch durchgehend schwer erzählt werden: Die Suche nach einem Partner hat komische Seiten, etwa wenn Debbie Hunt auf die Wirkung eines Videobands vertraut, zugleich aber einen ernsten Kern.
Die Anlage als Hausgemeinschaft ist erzählerisch ergiebig. Ein gemeinsamer Ort erlaubt es, zwischen Figuren zu wechseln, ohne den Zusammenhang zu verlieren, und macht Nähe und Distanz räumlich greifbar. Wer Wand an Wand wohnt und dennoch allein bleibt, verkörpert genau den Widerspruch, den der Titel anspricht. Auch die Konstellation aus früherer Beziehung und bleibender Freundschaft zwischen Janet und Steve zeigt, dass es weniger um das eine große Paar geht als um ein Geflecht von Bindungen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten liegt der Film im soliden Mittelfeld. Die Bewertung stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine Basis, die eine Tendenz erkennen lässt, ohne sehr breit zu sein.
Seit dem Erscheinen sind 34 Jahre vergangen. Details wie das Videoband verankern die Geschichte deutlich in ihrer Entstehungszeit. Innerhalb des Genres gehört der Film zu den Ensemble-Erzählungen, die Liebe als gemeinschaftliche Erfahrung mehrerer Menschen an einem Ort betrachten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bridget Fonda als Janet Livermore
- Campbell Scott als Steve Dunne
- Kyra Sedgwick als Linda Powell
- Matt Dillon als Cliff Poncier
- Sheila Kelley als Debbie Hunt
- Jim True-Frost als David Bailey
- Bill Pullman als Dr. Jeffrey Jamison
- James Le Gros als Andy
- Ally Walker als Pam
- Tom Skerritt als Mayor Weber
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Verfügbarkeit
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