Sin Nombre (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luis Mandoki |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-11-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.620.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.395.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sabina und Jovani kommen aus Honduras und wollen weiter, nach Amerika, dorthin, wo alles besser sein soll. Doch schon hinter der Grenze zu Guatemala kommen sie nicht weiter voran. Sie sind korrupten Beamten und gewalttätigen Kriminellen ausgeliefert, die über ihr Fortkommen entscheiden. Um zu überleben, hat sich die minderjährige Sabina in einem Bordell verdingt, während Jovani sich einer Gang angeschlossen hat, für die er andere Migranten einschüchtert, beraubt und tötet. Beide haben sich in diesen Verhältnissen eingerichtet, ohne dabei die Hoffnung auf ein anderes Leben vollständig zu verlieren.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2012 unter der Regie von Luis Mandoki. Zu sehen sind Greisy Mena, Joaquín Cosío, Fernando Moreno und Angelina Peláez. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Titel auf genrehafte Zuspitzungen wie Verfolgungsjagden oder Actionmomente, die man bei einem Migrationsstoff erwarten könnte. Stattdessen konzentriert sich die Erzählung auf zwei parallele Schicksale, die durch dieselbe Fluchtroute und dieselbe Ausweglosigkeit miteinander verbunden sind. Dass Sabina in einem Bordell landet und Jovani zum Täter innerhalb einer Gang wird, zeigt, wie die Geschichte bewusst zwei Seiten derselben Notlage gegenübersetzt: das Opfer und den, der zum Werkzeug der Gewalt wird. Die Besetzung mit wenig bekannten Namen deutet auf eine Erzählung hin, die auf Figuren und Situation setzt statt auf Starkraft. Dass am Ende trotz allem von Hoffnung die Rede ist, verhindert eine reine Elendsschilderung und hält die Geschichte in der Schwebe zwischen Verzweiflung und Widerstand.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen lässt sich der Titel bislang nicht breit vermessen, doch der Wert deutet auf eine überwiegend positive Aufnahme hin. Seit dem Erscheinen 2012 sind mehr als zehn Jahre vergangen, in denen der Film offenbar kein großes Publikum gefunden hat, ohne dabei in Vergessenheit zu geraten. Innerhalb des Dramengenres reiht er sich in jene Filme ein, die Migration nicht als abstraktes Thema, sondern über konkrete, harte Einzelschicksale verhandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Greisy Mena als Sabina Rivas
- Joaquín Cosío als Burrona
- Fernando Moreno als Jovany
- Angelina Peláez als Doña Lita
- Tenoch Huerta Mejía als Juan
- Beto Benitez als Tata Añorve
- Nick Chinlund als Patrick
- Mario Zaragoza als Sarabia
- Argél Galindo als Jefe Mara-Poisson
- Dagoberto Gama als General Valderrama
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Verfügbarkeit
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