Voces Inocentes - Unschuldige Stimmen (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luis Mandoki |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-01-28 |
| Einspielergebnis | 837.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (531 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
El Salvador in den 1980er Jahren, mitten im Bürgerkrieg. Chava ist elf Jahre alt, als sein Vater die Familie verlässt, und von nun an gilt er als „Mann im Haus". Die Verantwortung ist groß, doch die eigentliche Bedrohung wartet erst noch: Die Regierungstruppen rekrutieren Jungen, sobald sie zwölf sind, und holen sie dafür direkt aus den Klassenzimmern.
Chava bleibt ein Jahr. In dieser Frist muss er Arbeit finden, um seiner Mutter beim Bezahlen der Rechnungen zu helfen, und zugleich der Gewalt ausweichen, die den Alltag bestimmt. Die Geschichte erzählt von diesem letzten Jahr der Kindheit, in dem jeder Tag zählt und der Krieg immer näher an die Familie heranrückt.
Entstehungsgeschichte
Luis Mandoki inszenierte das Drama, das 2005 erschien. Carlos Padilla, Xuna Primus, Leonor Varela und José María Yázpik bilden die Besetzung. Eine Altersfreigabe liegt nicht vor. Die Anlage ist deutlich: Die Geschichte wird aus der Perspektive eines Jungen erzählt, und die erwachsenen Figuren ordnen sich dieser Sicht unter.
Hinter den Kulissen
Drama und Kriegsfilm: Die Kombination beschreibt einen Film, der den Krieg nicht als Schlachtengemälde zeigt, sondern über seine Folgen für eine Familie. Greifbar wird die Anlage in Guerillakrieg, einem kleinen Jungen, einem katholischen Priester und Kindersoldaten. Der Priester deutet auf eine Instanz hin, die zwischen den Fronten steht, die Kindersoldaten auf das Schicksal, das Chava droht.
Die Erzählung über einen Jungen, der zu früh erwachsen werden muss, ist ein bekanntes Muster des Kriegsfilms. Hier ist es an die Zwangsrekrutierung gekoppelt, die eine feste Frist setzt: Mit dem zwölften Geburtstag endet die Schonzeit. Diese tickende Uhr gibt der Geschichte ihre Struktur.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,2 von 10 Punkten liegt die Durchschnittsbewertung deutlich über dem, was die meisten Titel erreichen. Die Stimmenzahl bewegt sich im Bereich einiger hundert, was den hohen Wert relativiert. 21 Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Thema, Kinder im Krieg, ohne Verfallsdatum. Im Genre der Kriegsdramen gehört der Film zur Gruppe der Werke, die den Krieg aus Kinderaugen zeigen und den Konflikt selbst dabei weitgehend im Hintergrund lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Carlos Padilla als Chava
- Xuna Primus als Cristina Maria
- Leonor Varela als Kella
- José María Yázpik als Uncle Beto
- Gustavo Muñoz als Ancha
- Ofelia Medina als Mama Toya
- Daniel Giménez Cacho als Priest
- Jesús Ochoa als Chofer
- Jorge Angel Toriello als Fito
- Adrian Alonso als Chele
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Verfügbarkeit
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