Shrek - Der tollkühne Held (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Adamson |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Fantasy, Abenteuer, Familie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-05-18 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 489.676.241 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (19.324 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Oger Shrek lebt allein in einem Sumpf und ist damit zufrieden. Als Lord Farquaad alle Märchenfiguren seines Landes dorthin vertreiben lässt, macht Shrek einen Handel: Er befreit die Prinzessin Fiona aus einem drachenbewachten Turm, damit Farquaad sie heiraten und König werden kann, und bekommt dafür seinen Sumpf zurück.
Auf dem Rückweg passiert das Übliche: Sie mögen sich, keiner sagt es, ein Missverständnis trennt sie. Der Film erzählt das entlang der bekannten Märchendramaturgie und arbeitet sich zugleich systematisch an ihr ab — an der Vorstellung, dass Schönheit mit Güte zusammenfällt, und an dem Erlösungsversprechen, das am Ende in die andere Richtung eingelöst wird.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist ein schmales Bilderbuch von William Steig aus dem Jahr 1990. Die Rechte lagen bei Steven Spielberg, bevor sie an DreamWorks gingen.
Die Produktion war von Anfang an als Gegenentwurf zu Disney angelegt. Jeffrey Katzenberg, Mitgründer von DreamWorks, hatte Disney nach einem Zerwürfnis verlassen; der Film enthält zahlreiche Spitzen gegen das Studio, bis hin zu Farquaads Reich, dessen Gestaltung an einen Themenpark erinnert. Chris Farley hatte den Großteil der Titelrolle bereits eingesprochen, als er 1997 starb; Mike Myers übernahm und ließ die Figur nach einigen Aufnahmen erneut komplett neu einsprechen, diesmal mit schottischem Akzent — eine Änderung, die mehrere Millionen Dollar kostete.
Hinter den Kulissen
Die technische Hauptaufgabe war Fionas Kleid und generell das Verhalten von Stoff und Schlamm. DreamWorks entwickelte dafür eigene Simulationen; der Sumpf mit seinen Schlammpartikeln galt als eines der aufwendigsten Elemente.
Der Soundtrack setzte auf vorhandene Popsongs statt auf komponierte Musicalnummern — eine Abkehr vom Disney-Modell, die stilprägend wurde. "Hallelujah" in der Fassung von John Cale und Smash Mouths "All Star" wurden über den Film hinaus bekannt. Der Schluss mit dem gemeinsamen Karaoke war eine späte Ergänzung; Testvorführungen hatten ergeben, dass das Publikum den Film nicht verlassen wollte.
Einordnung & Wirkung
"Shrek" spielte weltweit rund 484 Millionen Dollar ein und gewann als erster Film überhaupt den neu geschaffenen Oscar für den besten Animationsfilm.
Er begründete DreamWorks Animation als ernstzunehmende Konkurrenz zu Pixar und Disney und legte eine Formel fest, die das Genre über ein Jahrzehnt prägte: Popsongs, Anspielungen für Erwachsene, ein Ensemble aus prominenten Sprechstimmen. Die Nachahmung wurde so flächendeckend, dass sie schließlich selbst als Klischee galt. Der Film hat zudem ein bemerkenswertes zweites Leben im Internet, wo er seit den 2010ern als Gegenstand einer eigenen, ironisch übersteigerten Verehrung zirkuliert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mike Myers als Shrek / Blind Mouse (voice)
- Eddie Murphy als Donkey (voice)
- Cameron Diaz als Princess Fiona (voice)
- John Lithgow als Lord Farquaad (voice)
- Vincent Cassel als Monsieur Hood (voice)
- Peter Dennis als Ogre Hunter (voice)
- Clive Pearse als Ogre Hunter (voice)
- Jim Cummings als Captain of the Guards (voice)
- Bobby Block als Baby Bear (voice)
- Chris Miller als Geppetto / Magic Mirror (voice)
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Verfügbarkeit
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