Showdown auf dem Weg zur Hölle (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Uli Edel |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Western, TV-Film |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-01-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (127 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einem Banküberfall, bei dem Outlaws, Bewohner und eine Prostituierte sterben, flieht eine Bande vor einem bewaffneten Aufgebot. Auf der Flucht führt sie der Weg durch eine Höhle in das abgelegene Städtchen Refuge. Dort glauben die Verbrecher zunächst, Ruhe vor ihren Verfolgern gefunden zu haben, doch die Bewohner wirken seltsam vertraut. Wenn die Kirchenglocke läutet, folgen alle wortlos dem Ruf zum Gottesdienst. Als die totgeglaubte Prostituierte lebend aus einer Kutsche steigt und sich herausstellt, dass die Einwohner in Wahrheit berüchtigte Gestalten wie Wild Bill Hickock, Billy the Kid und Doc Holliday sind, beginnt die Bande zu ahnen, an welchem Ort sie tatsächlich gelandet ist.
Entstehungsgeschichte
Der Fernsehfilm entstand 1999 unter der Regie von Uli Edel. Zur Besetzung gehören Sam Shepard, Eric Roberts, Randy Quaid und Peter Stormare. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Western und Fantasy verortet die Geschichte bewusst zwischen zwei Genrewelten: Die äußere Form – Banditen, Verfolgungsjagd, ein staubiges Städtchen – folgt klassischen Western-Motiven, während die eigentliche Handlung ins Übernatürliche kippt, sobald das Fegefeuer als Schauplatz erkennbar wird. Dass reale historische Gestalten der Wildwest-Mythologie unter den Toten auftauchen, verleiht der Erzählung eine moralische Dimension: Verbrechen und Sühne werden nicht in einer fernen Zukunft verhandelt, sondern in einem Ort, der wie die eigene Vergangenheit der Figuren aussieht. Die Struktur legt nahe, dass es weniger um äußere Konflikte als um die Konfrontation der Banditen mit den eigenen Taten geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld genrenaher Produktionen. Seit der Veröffentlichung 1999 sind 26 Jahre vergangen, was ihn als Fernsehproduktion seiner Zeit einordnet, in der die Verbindung von Western-Ästhetik und übernatürlichen Elementen kein alltägliches Rezept war. Innerhalb dieser ungewöhnlichen Mischung bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich klassische Genrezutaten mit einer moralisch aufgeladenen Rahmenhandlung verbinden lassen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Sam Shepard als Sheriff Forrest / Wild Bill Hickock
- Eric Roberts als Blackjack Britton
- Randy Quaid als Doc Woods / Doc Holliday
- Peter Stormare als Cavin Guthrie
- Brad Rowe als Leon 'Sonny' Miller
- Donnie Wahlberg als Deputy Glen / Billy the Kid
- JD Souther als Brooks / Jesse James
- Amelia Heinle als Rose / Betty McCullough
- Shannon Kenny als Dolly Sloan / Ivy
- John Dennis Johnston als Lamb / 'Lefty' Slade
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Verfügbarkeit
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