Uli Edel
Werdegang
Uli Edel, eigentlich Ulrich Edel, wurde am 11. April 1947 geboren. Er ist ein deutscher Film- und Fernsehregisseur, bekannt vor allem für Arbeiten wie „Christiane F.“, „Letzte Ausfahrt Brooklyn“, „Body of Evidence“ und „Der Baader Meinhof Komplex“. Sein Fernsehfilm „Rasputin – Der dunkle Diener des Schicksals“ gewann einen Golden Globe als beste Miniserie beziehungsweise bester Fernsehfilm; die Hauptdarsteller Alan Rickman und Ian McKellen wurden für ihre Rollen darin ebenfalls mit Golden Globes beziehungsweise, im Fall Rickmans, zusätzlich mit einem Emmy ausgezeichnet.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel von Uli Edel als Regisseur verzeichnet, überwiegend Filme, dazu eine Serie. Die Spanne reicht von „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (1981) bis „Pay the Ghost“ (2015), also 34 Jahre Schaffenszeit, beginnend 34 Jahre nach seiner Geburt. Zu den Titeln zählen außerdem „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008), „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ (1989), „Die Nibelungen“ (2004), „Der kleine Vampir“ (2000), „Houdini“ (2014) und „Showdown auf dem Weg zur Hölle“ (1999). Das Genrespektrum ist breit gefächert und reicht von Drama, Krimi und Thriller über Historie, Western und Fantasy bis zu Familie, Abenteuer, Komödie, Horror und Mystery – ein Hinweis auf eine vielseitige, nicht auf ein einzelnes Genre festgelegte Regielaufbahn.
Einordnung
Die acht bei uns bewerteten Titel liegen zwischen 5,4 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 6,7. Die am besten bewerteten Arbeiten erreichen Werte um 7,0 bis 7,3, während der am niedrigsten bewertete Titel bei 5,4 liegt. Über die 34 Jahre zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel im Katalog bewegt sich die Bewertung damit in einem vergleichsweise engen, mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Bereich.