Sholay (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ramesh Sippy |
|---|---|
| Genre | Action |
| Laufzeit | 189 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-08-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 70.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (331 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rund um das Dorf Ramgarh erstreckt sich ein gesetzloses Ödland, in dem der gefürchtete Bandit Gabbar Singh sein Unwesen treibt. Dem Polizisten Thakur gelingt es, den Verbrecher zu fassen, doch Gabbar entkommt kurz darauf wieder. Seine Rache fällt kaltblütig und brutal aus, und sie trifft Thakur und dessen Familie.
Thakur wendet sich daraufhin an zwei Männer, die sonst eher auf der anderen Seite des Gesetzes stehen: die Kleinganoven Veeru und Jai. Sie sollen das Dorf vor Gabbars Überfällen und Plünderungen schützen und seine Bluttaten vergelten. Die beiden Revolverhelden setzen bald alles daran, dem belagerten Dorf beizustehen. Zugleich geht es darum, die „sholay“, die Glut der Rache, die in Thakur brennt, zu besänftigen.
Entstehungsgeschichte
Ramesh Sippy führte Regie bei diesem Actionfilm von 1975. Dharmendra spielt Veeru, Amitabh Bachchan ist als Jai zu sehen, Sanjeev Kumar verkörpert den Polizisten Thakur und Amjad Khan den Banditen Gabbar Singh. Eine Freigabe ab 12 Jahren erlaubt es auch Jugendlichen, den Film zu sehen.
Hinter den Kulissen
Auch wenn der Film allein dem Actiongenre zugerechnet wird, trägt die Geschichte deutlich mehr in sich. Das Grundmuster erinnert an eine Konstellation, die in vielen Erzählungen vorkommt: Ein bedrohtes Dorf, ein übermächtiger Bandit und zwei angeheuerte Kämpfer, die zu Beschützern werden. Die Begriffe „Ödland“ und „Revolverhelden“ unterstreichen, dass der Film Elemente des Westerns aufgreift.
Die Figuren sind klar gegeneinander gestellt. Gabbar Singh verkörpert rücksichtslose Gewalt, Thakur einen Mann, der durch diese Gewalt alles verloren hat und von Rache angetrieben wird. Veeru und Jai stehen dazwischen. Als Kleinganoven sind sie keine makellosen Helden, sondern Männer, die erst im Einsatz für das Dorf ihre Rolle finden. Der Titel selbst bezieht sich auf die Glut der Rache und macht deutlich, dass die innere Glut eines Mannes ebenso wichtig ist wie die äußeren Kämpfe.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten fällt die Bewertung klar positiv aus, getragen von einigen hundert Stimmen. 51 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den älteren Titeln seines Genres, und das Urteil zeigt, dass er weiterhin überzeugt. Er verbindet Action mit einem Rachedrama und einer Geschichte über Loyalität gegenüber einer Gemeinschaft, die sich allein nicht verteidigen kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dharmendra als Veeru
- Amitabh Bachchan als Jai
- Sanjeev Kumar als Thakur Baldev Singh
- Amjad Khan als Gabbar Singh
- Hema Malini als Basanti
- Jaya Bachchan als Radha
- Leela Mishra als Mausi
- Mac Mohan als Sambha
- Viju Khote als Kaalia
- A.K. Hangal als Imaam Saheb
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Verfügbarkeit
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