Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Destin Daniel Cretton |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 432.243.292 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (10.743 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Shaun parkt Autos in San Francisco, singt schlecht Karaoke mit seiner Freundin Katy und heißt eigentlich Shang-Chi. Als er in einem Bus angegriffen wird und sich dabei als hochtrainierter Kämpfer erweist, muss er ihr erklären, was er zehn Jahre lang verschwiegen hat.
Sein Vater Xu Wenwu besitzt seit über tausend Jahren zehn Ringe, die ihm Unsterblichkeit und Macht verleihen. Nach dem Tod seiner Frau bildete er seinen Sohn zum Auftragsmörder aus. Nun glaubt er, ihre Stimme aus einem verborgenen Dorf zu hören, und will dessen Tor öffnen. Der Film ist im Kern ein Familiendrama über Trauer, das in einem Kampffilm stattfindet.
Entstehungsgeschichte
Die Comicfigur stammt aus den 1970ern und ist tief in Klischees ihrer Entstehungszeit verwurzelt; ihr Vater war ursprünglich Fu Manchu, eine Figur, die als rassistisches Stereotyp gilt. Marvel ersetzte sie durch Wenwu und griff dabei den Mandarin auf, dessen Name in "Iron Man 3" zum Witz gemacht worden war.
Destin Daniel Cretton, dessen Mutter aus Japan stammt, schrieb mit und führte Regie. Es war der erste Marvel-Film mit einer überwiegend asiatischen Besetzung. Simu Liu hatte sich Jahre zuvor öffentlich um die Rolle beworben, bevor sie ausgeschrieben war.
Hinter den Kulissen
Die Kampfchoreografie stammt von Brad Allan, einem langjährigen Mitarbeiter Jackie Chans, sowie von Mitgliedern von dessen Stuntteam. Sie orientiert sich an Hongkong-Traditionen: lange Einstellungen, sichtbare Ganzkörperaufnahmen, Choreografie statt Schnitt. Allan starb kurz vor der Veröffentlichung; der Film ist ihm gewidmet.
Tony Leung, einer der bekanntesten Darsteller des Hongkong-Kinos, spielte seine erste englischsprachige Hauptrolle. Für die Kampfszene im Bus baute die Produktion ein Fahrzeug auf einer Bewegungsplattform; die Sequenz wurde über Wochen einstudiert. Die Bambuswald-Sequenz verweist offen auf "Tiger and Dragon".
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 432 Millionen Dollar ein — unter Pandemiebedingungen und ohne Kinostart in China ein deutlicher Erfolg — und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Er wurde vor allem für die Kampfszenen gelobt, die in einem Marvel-Film in dieser Qualität neu waren. Seine Bedeutung liegt darüber hinaus in der Korrektur: Der Film nimmt eine Figur, deren Vorgeschichte auf einem rassistischen Klischee beruht, und baut sie neu auf, ohne die Herkunft zu verschweigen — Trevor Slattery aus "Iron Man 3" tritt auf und macht die Verbindung ausdrücklich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Simu Liu als Shaun / Shang-Chi
- Tony Leung Chiu-wai als Xu Wenwu
- Awkwafina als Katy
- Ben Kingsley als Trevor Slattery
- Zhang Meng'er als Xialing
- Fala Chen als Li
- Michelle Yeoh als Ying Nan
- Yuen Wah als Master Guang Bo
- Florian Munteanu als Razor Fist
- Andy Le als Death Dealer
Weitere Filme von Destin Daniel Cretton
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.