Schloss aus Glas (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Destin Daniel Cretton |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.088.533 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (917 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Für Jeannette ist das Leben ein großes Abenteuer. Ihr Vater Rex holt ihr die Sterne vom Himmel und verjagt die Dämonen, die sie nachts im Traum verfolgen. Was macht es da schon aus, mit leerem Magen ins Bett zu gehen, eine eigensinnige Künstlermutter ertragen zu müssen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln? Sie ist ein glückliches Kind. Doch mit der Zeit können auch die hoffnungsvollen Geschichten des alkoholkranken Vaters nicht mehr von der bitteren Armut ablenken, in der Jeannette und ihre Familie leben. Das Lügengebäude der Eltern erweist sich als ebenso zerbrechlich wie jenes Schloss aus Glas, das Rex seiner Tochter jahrelang zu bauen verspricht.
Entstehungsgeschichte
Unter der Regie von Destin Daniel Cretton entstand der 2017 herausgekommene Film, der im Englischen „The Glass Castle“ heißt. Vier Namen weist die Besetzung aus: Brie Larson, Woody Harrelson, Naomi Watts und Max Greenfield. Die Freigabe beginnt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und diese Eindeutigkeit passt zum Stoff. Es gibt keinen zweiten Erzählstrang, der Entlastung bietet. Bemerkenswert ist die Doppelperspektive, die schon in der Ausgangslage angelegt ist: Dieselben Umstände erscheinen dem Kind als Abenteuer und lassen sich von außen als Vernachlässigung lesen. Der Film muss beide Sichtweisen halten, ohne eine von ihnen vorschnell aufzugeben, und dieser Balanceakt bestimmt seine Anlage. Das titelgebende Bauwerk aus Glas dient dabei als Prüfstein. Solange das Versprechen gilt, hält die Erzählung des Vaters; sobald es ausbleibt, wird sichtbar, was es verdeckt hat. Der Stoff wird durchgehend nüchtern behandelt, weil Armut und Alkoholkrankheit keine Zuspitzung vertragen.
Einordnung & Wirkung
Einige hundert Stimmen ergeben einen Schnitt von 7,1 von 10 – ein Wert erkennbar oberhalb der Mitte. 9 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film als Familiendrama da, das seine Härte nicht abmildert. Dass die Geschichte konsequent bei der Tochter bleibt, hält die Widersprüchlichkeit des Vaters aufrecht, statt sie aufzulösen. Das Erzählte wird gezeigt, ohne ausgestellt zu werden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brie Larson als Jeannette Walls
- Woody Harrelson als Rex Walls
- Naomi Watts als Rose Mary Walls
- Max Greenfield als David
- Sarah Snook als Lori Walls
- Ella Anderson als Jeannette Walls (Age 10)
- Sadie Sink als Lori Walls (Age 12)
- Robin Bartlett als Erma Walls
- Chandler Head als Jeannette Walls (Age 5 and 6)
- Iain Armitage als Brian Walls (Age 5)
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Verfügbarkeit
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