Sergeant York (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Howard Hawks |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-09-27 |
| Budget | 1.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.361.885 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (239 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alvin York führt in den Bergen Tennessees ein unstetes Leben: Er trinkt, gerät in Streit und ist zugleich ein außergewöhnlich treffsicherer Schütze. Ein Blitzeinschlag während eines nächtlichen Gewitters verändert ihn grundlegend und stößt ein religiöses Erweckungserlebnis an. Unter dem Einfluss des Pastors Rosier Pile schwört er, künftig ohne Zorn zu leben, ein guter Ehemann zu werden und für seine Verlobte Gracie Williams zu sorgen. Als der Erste Weltkrieg näherrückt, versucht York, sich der Einberufung aus Gewissensgründen zu entziehen, wird aber dennoch eingezogen. In der Grundausbildung fällt seine schießtechnische Ausnahmebegabung auf, woraufhin er zum Gefreiten befördert wird. Wie sich sein innerer Konflikt zwischen Glauben und Pflicht weiter entwickelt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
„Sergeant York“ entstand 1941 unter der Regie von Howard Hawks. In den Hauptrollen sind Gary Cooper als Alvin York, Walter Brennan, Joan Leslie und George Tobias zu sehen. Es handelt sich um einen Spielfilm, der Kriegsfilm, Drama und historischen Stoff miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm und religiösem Läuterungsdrama verweist auf eine Erzählung, die den Weg eines Menschen von persönlicher Verirrung über eine spirituelle Wende bis in den militärischen Kontext zeichnet. Die historische Einordnung deutet darauf hin, dass der Film reale Ereignisse des Ersten Weltkriegs zum Ausgangspunkt nimmt, sie aber durch die Perspektive einer individuellen Gewissensentscheidung erzählt. Der Konflikt zwischen pazifistischer Überzeugung und militärischer Pflicht bildet den dramaturgischen Kern, während die Nebenfiguren – der Pastor, die Verlobte – die moralische und private Sphäre absichern, aus der die Hauptfigur schließlich heraustreten muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt „Sergeant York“ zu den soliden, aber nicht massenhaft bewerteten Titeln seines Genres. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1941 und heute liegen mehr als achtzig Jahre, was den Film in eine frühe Phase des amerikanischen Kriegsfilms einordnet, die persönliche Glaubens- und Gewissensfragen mit dem Kriegsgeschehen verknüpft, statt sich allein auf die militärische Handlung zu konzentrieren.
Bilder







Besetzung & Stab
- Gary Cooper als Alvin C. York
- Walter Brennan als Pastor Rosier Pile
- Joan Leslie als Gracie Williams
- George Tobias als "Pusher" Ross
- Stanley Ridges als Major Buxton
- Margaret Wycherly als Mother York
- Ward Bond als Ike Botkin
- Noah Beery Jr. als Buck Lipscomb
- June Lockhart als Rosie York
- Dickie Moore als George York
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Verfügbarkeit
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