Howard Hawks
Werdegang
Howard Winchester Hawks, geboren am 30. Mai 1896, war ein US-amerikanischer Regisseur der klassischen Ära Hollywoods. Er profilierte sich genreübergreifend mit Werken wie „Scarface" im Gangsterfilm-Genre, „Leoparden küßt man nicht" als Komödie, „Tote schlafen fest" im Film noir, „Rio Bravo" als Western und „Das Ding aus einer anderen Welt" im Science-Fiction-Bereich. Für sein Lebenswerk erhielt er 1975 den Ehrenoscar.
Filmografie bei uns
Bei uns ist Hawks mit 20 Titeln vertreten, ausschließlich Kinofilmen ohne Serienanteil. Die Spannbreite reicht von 1932 bis 1970, deckt also 38 Jahre seines Schaffens ab. Der erste Titel im Bestand erschien 36 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 74 Jahre danach. Auffällig ist die genreübergreifende Ausrichtung: Western, Drama, Krimi, Thriller, Komödie, Liebesfilm, Abenteuer, Kriegsfilm, Action, Historie und Science Fiction finden sich in seiner Filmografie, insgesamt zwölf verschiedene Genres. Diese Vielfalt spricht für einen Regisseur, der sich nicht auf ein einzelnes Genre festlegen ließ, sondern in unterschiedlichsten Stoffen arbeitete, darunter „Rio Bravo", „Tote schlafen fest", „Scarface - Narbengesicht" und „Hatari!".
Einordnung
Die Bewertungen der 20 gelisteten Titel bewegen sich zwischen 6,4 und 7,8 von 10, bei einem Durchschnitt von 7,1. Die Werte liegen damit in einem vergleichsweise konstanten Bereich ohne große Ausreißer nach unten, was auf eine gleichmäßige Qualität über das gesamte Schaffen hinweg hindeutet. Der älteste Titel im Bestand, „Scarface - Narbengesicht" aus dem Jahr 1932, liegt heute mehr als neunzig Jahre zurück, der jüngste, „Rio Lobo" von 1970, gut fünf Jahrzehnte. Die Filmografie umspannt damit fast vier Jahrzehnte aktiven Filmschaffens.
Filmografie (Regie)