Seitensprung in Manhattan (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Greg Mottola |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-03-05 |
| Budget | 600.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.099.677 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eliza D'Amico glaubt an eine intakte Ehe mit ihrem Mann Louis, einem Verlagsmanager. Als sie beim Aufräumen einen Brief findet, der wie eine Liebeserklärung an Louis wirkt, gerät ihr Weltbild ins Wanken. Statt allein damit fertigzuwerden, fährt sie zu ihren Eltern Rita und Jim außerhalb der Stadt. Ihre Mutter drängt darauf, die Sache sofort zu klären, und so setzt sich die ganze Familie in den alten Kombi und macht sich bei winterlicher Kälte auf nach Manhattan, um Louis zur Rede zu stellen. Mit dabei sind auch Elizas Schwester Jo und deren Freund Carl, ein Möchtegern-Schriftsteller, die beide ihre eigenen spitzen Kommentare beisteuern. Da Louis nicht im Büro anzutreffen ist, wird aus dem geplanten kurzen Ausflug eine lange, chaotische Suche durch die Stadt, bei der die Spannungen innerhalb der Familie immer wieder aufbrechen.
Entstehungsgeschichte
"Seitensprung in Manhattan" entstand 1997 unter der Regie von Greg Mottola. Der Film vereint Komödie und Drama und wird von Hope Davis als Eliza sowie Pat McNamara, Anne Meara und Parker Posey getragen, die die übrige Familie und deren Umfeld verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama passt zur Anlage der Geschichte: Ein privater Verdacht wird zum Anlass für eine Reise, bei der eine ganze Familie auf engstem Raum zusammensitzt und sich gegenseitig ausgesetzt ist. Dass gleich mehrere Angehörige mitfahren, statt dass Eliza allein handelt, verschiebt den Fokus von der Ehekrise hin zu den Dynamiken zwischen Eltern, Geschwistern und deren Partnern. Die Suche nach Louis wird so zum Rahmen, in dem Charaktere wie die sarkastische Schwester oder der selbsternannte Schriftsteller Raum bekommen, ihre eigene Sicht auf Beziehungen und Ambitionen einzubringen, während die eigentliche Frage nach dem Brief lange offenbleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit vor der heutigen Flut ähnlich angelegter Beziehungskomödien mit Ensemble-Besetzung stellt. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama reiht er sich in eine Erzähltradition ein, die familiäre Konflikte über die Form eines gemeinsamen Ausflugs verhandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hope Davis als Eliza D'Amico
- Pat McNamara als Jim Malone
- Anne Meara als Rita Malone
- Parker Posey als Jo Malone
- Liev Schreiber als Carl Petrovic
- Campbell Scott als Eddie Masler
- Stanley Tucci als Louis D'Amico
- Marc Grapey als Aaron
- Marcia Gay Harden als Libby
- Marcia Haufrecht als Molly
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Verfügbarkeit
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