See You Up There (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Dupontel |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-25 |
| Budget | 23.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (1.382 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
November 1918, wenige Tage vor dem Waffenstillstand: Leutnant Pradelle befiehlt einen sinnlosen Angriff und löst damit eine Katastrophe aus. Seine ungeheuerliche Tat bindet zugleich das Leben zweier Soldaten aneinander, die nichts mehr gemeinsam haben als das Schlachtfeld. Édouard rettet Albert, und er zahlt dafür einen hohen Preis. Aus der Rettung werden Gefährten im Unglück, die in einer sich verändernden Welt zu überleben versuchen. Pradelle tut auf seine Weise das Gleiche. Der Krieg endet damit für keinen der drei wirklich, er verlagert sich nur in die Jahre danach, in denen jeder auf seine Art weitermacht.
Entstehungsgeschichte
Albert Dupontel führte 2017 Regie und gehört zugleich selbst zur Besetzung; neben ihm sind Nahuel Pérez Biscayart, Laurent Lafitte und Niels Arestrup zu sehen. Vier Namen also, was die Erzählung eng auf ihre Hauptkonstellation konzentriert.
Hinter den Kulissen
Drama, Krimi und Kriegsfilm — diese Genrekombination beschreibt einen Bogen. Der Kriegsfilm liefert den Ausgangspunkt, das Drama die Folgen, der Krimi das, was aus beidem erwächst. Die Motive stützen das: Der Erste Weltkrieg und die Zeit danach markieren die Spanne, Paris den Ort, Maler und Bankier zwei Milieus, die weit auseinanderliegen. Das Stichwort Maske deutet an, dass Verbergen und Zeigen in dieser Geschichte eine Rolle spielen, im wörtlichen Sinn ebenso wie in der Frage, wer nach dem Krieg überhaupt noch als der auftreten kann, der er einmal war. Dass der Auslöser ein Befehl ist, der militärisch nichts bewirkt, verschiebt die Schuld von der Kriegslage auf eine Person.
Einordnung & Wirkung
7,8 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen ist ein hoher Wert. Die Bewertungsbasis ist nicht groß, doch der Abstand nach oben fällt deutlich genug aus, um nicht als Ausreißer zu gelten. Neun Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film unter den Kriegsstoffen dort ein, wo nicht die Schlacht im Mittelpunkt steht, sondern das, was sie an Lebensläufen zurücklässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nahuel Pérez Biscayart als Édouard Péricourt
- Albert Dupontel als Albert Maillard
- Laurent Lafitte als Henri Pradelle
- Niels Arestrup als Marcel Péricourt
- Émilie Dequenne als Madeleine Péricourt
- Mélanie Thierry als Pauline
- Héloïse Balster als Louise
- Philippe Uchan als Labourdin
- André Marcon als The Police Officer
- Michel Vuillermoz als Joseph Merlin
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Verfügbarkeit
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