Le Vilain (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Dupontel |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-11-25 |
| Budget | 8.616.269 $ |
| Einspielergebnis | 6.593.565 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (147 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Bankräuber ist auf der Flucht vor bewaffneten Rivalen und sucht Zuflucht in der ruhigen Wohnstraße, in der er aufgewachsen ist. Dort lebt noch seine Mutter Maniette. Die Straße steht jedoch vor einer Bedrohung ganz anderer Art: Der skrupellose Bauunternehmer Korazy will das Viertel aufkaufen, um daraus ein glänzendes neues Bankenviertel zu machen. Zum Missfallen ihres Sohnes stellt sich Maniette an die Spitze des Widerstands der Anwohner. Ihre Methoden sind einfallsreich genug, um selbst den kriminellen Sohn zu beeindrucken. Doch als sie versucht, ihn dazu zu bringen, wenigstens einmal im Leben das Richtige zu tun, wehrt er sich mit hinterlistigen Fallen und krummen Tricks. Aus der Konfrontation zwischen mütterlicher Bürgerbewegung und sohnlicher Gerissenheit entsteht ein Kräftemessen, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Le Vilain“ entstand 2009 unter der Regie von Albert Dupontel, der auch die Hauptrolle übernahm. An seiner Seite stehen Catherine Frot, Bouli Lanners und Nicolas Marié. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation aus flüchtigem Ganoven und aufständischer Mutter verknüpft zwei Konfliktlinien, die sich gegenseitig antreiben: den Druck von außen durch die verfolgenden Rivalen und den Druck von innen durch die moralischen Ansprüche der eigenen Familie. Dass ausgerechnet der Sohn, der sich mit Tricks und Täuschung durchs Leben schlägt, gegen die Tricks seiner Mutter ankämpfen muss, gibt der Handlung eine ironische Spiegelstruktur. Die Auseinandersetzung um Immobilien und Stadtentwicklung verleiht der Komödie zudem einen Unterton, der über die private Familienfehde hinausweist, ohne dass der Film seinen komödiantischen Grundton verlässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Le Vilain“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 2009 sind mittlerweile deutlich mehr als anderthalb Jahrzehnte vergangen, was den Film in die Reihe frankophoner Komödien seiner Zeit einordnet, die auf eine Mischung aus Gaunerstoff und familiärem Schlagabtausch setzen. Innerhalb des Komödiengenres steht er damit für einen Ansatz, der Krimi-Elemente und Sozialkomödie miteinander verschränkt, statt sich auf reine Situationskomik zu beschränken.
Bilder







Besetzung & Stab
- Albert Dupontel als Sidney Thomas
- Catherine Frot als Maniette Thomas
- Bouli Lanners als Nick Korazy
- Nicolas Marié als Doctor Jean William
- Bernard Farcy als Inspector Elliot
- Christine Murillo als Melle Somoza
- Philippe Duquesne als Redhead Painter
- Xavier Robic als Korazy's Secretary
- Husky Kihal als Painter's Colleague
- Jacqueline Hervé als Huguette
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Verfügbarkeit
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