Sasori – Scorpion (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 伊藤俊也 |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-08-25 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nami Matsushima, im Gefängnis nur noch Nummer 701, hat für ihre Liebe bezahlt: Ihr Geliebter Sugimi, ein Polizeioffizier, hat sie verraten, und nun sitzt sie in einem der härtesten Zuchthäuser Japans ein. Zwischen selbstgerechten Aufsehern und sadistischen Mitgefangenen erträgt sie scheinbar alles, ohne sich zu wehren. Doch diese Duldsamkeit ist Fassade. Aus der gedemütigten Nami wird Sasori, der Skorpion – eine Frau, deren Blick selbst abgebrühte Wärter erschreckt und die im entscheidenden Moment zusticht. Ihre Anstaltsleitung erkennt die Gefahr, die von ihr ausgeht, und beschließt, sie loszuwerden.
Entstehungsgeschichte
Der japanische Film entstand 1972 unter der Regie von Shunya Itō. In der Hauptrolle der Nami Matsushima ist Meiko Kaji zu sehen, an ihrer Seite stehen Rie Yokoyama, Isao Natsuyagi und Fumio Watanabe. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm, der Action, Drama und Thriller miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Gefängnisdrama und Actionthriller legt eine Geschichte an, die auf Machtverhältnisse und deren Umkehrung zielt: Eine Frau, die von Institutionen wie Polizei und Justiz gedemütigt wird, verwandelt sich in eine Figur, die genau diese Ordnung bedroht. Der Titel selbst, Skorpion, verweist auf ein Tier, das nicht angreift, sondern wartet und zusticht, wenn man es unterschätzt – ein Bild, das die Erzählstruktur von stiller Duldung und plötzlicher Gewalt vorwegnimmt. Dass die Handlung fast ausschließlich innerhalb der Gefängnismauern verortet ist, konzentriert den Konflikt auf das Verhältnis zwischen Gefangener und Aufsehern statt auf äußere Handlungsschauplätze.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1972 sind über fünfzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühen 1970er Jahre des japanischen Genrekinos verortet. Innerhalb der Verbindung von Action, Drama und Thriller steht er für eine Erzählweise, die persönliche Rache und institutionelle Gewalt eng miteinander verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Meiko Kaji als Nami Matsushima
- Rie Yokoyama als Katagiri
- Isao Natsuyagi als Sugimi
- Fumio Watanabe als Warden Goda
- Yayoi Watanabe als Yukiko Kida
- Yōko Mihara als Masaki / Red-Haired Bully
- Akemi Negishi als Otsuka
- Hideo Murota als Okizaki
- Yumiko Katayama als Kitô
- Keiko Kuni als Nemoto
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Verfügbarkeit
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