Sasori – Jailhouse 41 (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 伊藤俊也 |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-12-30 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (119 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sasori sitzt wieder ein, ausgeliefert an Aufseher, die Folter und Vergewaltigung als Mittel der Kontrolle einsetzen. Als im Jailhouse 41 ein Aufstand ausbricht, nutzt sie das Chaos und flieht gemeinsam mit einer Gruppe Mitinsassinen. Die Freiheit ist jedoch nur relativ: Der Weg führt durch karge Lavalandschaften, in denen die Frauen keinen Schutz finden, weder vor der Natur noch voreinander. Auf der Flucht holt sie ihre eigene Vergangenheit ein, die Verbrechen, die sie ins Gefängnis brachten, lassen sich nicht abschütteln. Parallel dazu sind die Aufseher mit Spürhunden unterwegs, die Jagd wird zur ständigen Bedrohung, jede Rast ein Risiko. Die blutige Verfolgung fordert ihren Tribut unter den Fliehenden.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von Shunya Ito. In den Hauptrollen sind Meiko Kaji, Fumio Watanabe, Kayoko Shiraishi und Yuki Arasa zu sehen. Meiko Kaji spielt erneut die Figur der Sasori, um die sich die Handlung zentriert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Drama und Thriller zeigt sich in der Anlage der Geschichte deutlich: Auf die Gewalt der Gefängniswelt folgt keine befreiende Auflösung, sondern eine Flucht, die selbst zur Zermürbung wird. Die Verlagerung der Handlung von den Gefängnismauern in eine offene, aber feindliche Landschaft erlaubt es, das Thema Gewalt und Überleben aus einer anderen Perspektive zu erzählen – die Bedrohung kommt nun nicht mehr nur von den Aufsehern, sondern auch aus den Konflikten zwischen den Frauen selbst und aus ihrer eigenen Geschichte. Dass mehrere Mitinsassinen als eigenständige Figuren mit eigener Vergangenheit auftreten, deutet auf eine Erzählweise hin, die über die Titelfigur hinausgeht und ein kollektives Schicksal in den Blick nimmt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipierter Titel innerhalb seines Genres beschreiben. Seit der Entstehung 1972 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was ihn als Werk aus einer frühen Phase des japanischen Genrekinos jener Zeit ausweist. Innerhalb der Kombination von Action, Drama und Thriller nimmt er eine Position ein, die Gefängnisfilm und Verfolgungsjagd verbindet, ohne dabei auf eine reine Actionerzählung reduziert zu werden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Meiko Kaji als Nami Matsushima
- Fumio Watanabe als Inspector Goda
- Kayoko Shiraishi als Oba
- Yuki Aresa als Kimiyo Oikawa
- Hiroko Isayama als Asako Noda
- Yukie Kagawa als Haru
- Hōsei Komatsu als Tsuji
- Gōzō Sōma als Policeman
- Eiko Yanami als Harue Wagatsuma
- Kuniko Ishii als Rose Miyako
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Verfügbarkeit
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