San Andreas (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Peyton |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 110.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 473.990.832 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (9.209 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Seismologe am Caltech findet heraus, dass sich Erdbeben vorhersagen lassen — kurz bevor die San-Andreas-Verwerfung auf ihrer gesamten Länge aufreißt. Los Angeles fällt, dann San Francisco, gefolgt von einer Flutwelle in der Bucht.
Ray Gaines fliegt Rettungshubschrauber für die Feuerwehr von Los Angeles. Statt im Dienst zu bleiben, holt er seine getrennt lebende Frau vom Dach eines einstürzenden Hochhauses und macht sich mit ihr auf den Weg nach Norden, wo ihre Tochter verschüttet ist. Der Film ist ein Katastrophenfilm alter Schule: Die Welt geht unter, damit eine Familie wieder zusammenfindet.
Entstehungsgeschichte
New Line Cinema kündigte das Projekt im Dezember 2011 an; Brad Peyton übernahm 2012 die Regie. Das Drehbuch durchlief mehrere Hände — zunächst Carlton Cuse, danach die Brüder Carey und Chad Hayes.
Für Dwayne Johnson und Peyton war es die zweite gemeinsame Arbeit nach "Die Reise zur geheimnisvollen Insel"; weitere sollten folgen. Die Anlage folgt bewusst dem Muster der Katastrophenfilme der 1970er: eine Familie im Zentrum, ein Wissenschaftler, der zu spät gehört wird, und Zerstörung als Schauwert.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde vom 22. April bis 27. Juli 2014, überwiegend in Queensland an der australischen Gold Coast und in Brisbane, ergänzt um Aufnahmen in Los Angeles, Bakersfield und San Francisco. Australien stand also für weite Teile Kaliforniens ein.
Die digitalen Effekte entstanden bei Hydraulx, Cinesite und Image Engine unter der Aufsicht von Greg und Colin Strause. Das Gewicht liegt vollständig auf ihnen: einstürzende Hochhäuser, ein aufreißender Straßenzug, eine Flutwelle unter der Golden Gate Bridge.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 475 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 110 Millionen. Die Besprechungen lagen bei etwa achtundvierzig Prozent Zustimmung, mit einem wiederkehrenden Befund: herausragende Effekte, dünn gezeichnete Figuren.
Deutlicher fiel die Kritik aus der Fachwelt aus. Geologen wiesen auf eine Reihe von Unmöglichkeiten hin — die San-Andreas-Verwerfung ist eine Blattverschiebung und kann den gezeigten Tsunami nicht auslösen, und ein Beben der dargestellten Stärke übersteigt, was diese Verwerfung physikalisch hergibt. Mehrfach wurde angemerkt, dass für die Bucht von San Francisco tatsächlich die Hayward-Verwerfung die größere Gefahr darstellt — ein Umstand, den der Film nicht erwähnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dwayne Johnson als Ray Gaines
- Alexandra Daddario als Blake Gaines
- Carla Gugino als Emma Gaines
- Ioan Gruffudd als Daniel Riddick
- Archie Panjabi als Serena Johnson
- Paul Giamatti als Dr. Lawrence Hayes
- Hugo Johnstone-Burt als Ben Taylor
- Art Parkinson als Ollie Taylor
- Will Yun Lee als Dr Kim Park
- Kylie Minogue als Susan Riddick
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Verfügbarkeit
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