Russian Ark (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexander Nikolajewitsch Sokurow |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Historie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-05-22 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 6.723.732 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (517 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der ganze Film wird durch die Augen einer Person gesehen, die nie zu identifizieren ist. Man hört nur ihre Stimme. Wie in einem Traum findet sie sich im Palast der Eremitage in Sankt Petersburg wieder, einst Residenz der Zaren, heute Museum. Der Einzige, der den Besucher zu sehen scheint, ist ein französischer Diplomat aus den Achtzehnhunderterjahren, der Marquis Astolphe de Custine, der ihn durch den Palast begleitet.
Beim Gang durch die Säle und Korridore bewegen sich die beiden zugleich durch die Epochen der russischen Geschichte: Peter der Große tritt auf, Kaiserin Katharina II., die Zaren Nikolaus I. und Nikolaus II., bis hin zu den Museumsbesuchern der Gegenwart. Die Reise endet mit einem prunkvollen Fest, an dessen Ende eine Menge russischer Adliger aus dem Palast strömt.
Entstehungsgeschichte
Alexander Nikolajewitsch Sokurow inszenierte den Film, der 2002 erschien. Die Besetzung führt Сергей Дрейден, Мария Кузнецова und Леонид Мозговой auf, dazu Mikhail Piotrovsky. Die Freigabe ab 0 Jahren macht den Film für jedes Alter zugänglich.
Hinter den Kulissen
Drama, Fantasy und Historie kommen zusammen, das zentrale Motiv ist die Zeitreise. Die Zeitreise verläuft hier nicht über eine Maschine, sondern über Räume: Jeder Saal steht für eine Epoche, und der Weg durch das Gebäude wird zum Weg durch Jahrhunderte. Der Fantasy-Anteil steckt in dieser Traumlogik, der Historie-Anteil in den Figuren, die auftreten.
Die Erzählperspektive ist die eigentliche Besonderheit. Ein unsichtbarer, namenloser Beobachter, dessen Blick die Kamera übernimmt, und ein einziger Begleiter, der ihn wahrnimmt: Das ist eine Anlage, die auf Handlung im üblichen Sinn verzichtet und stattdessen das Gebäude selbst zur Hauptfigur macht. Der abschließende Ball ist weniger ein Höhepunkt als ein Ausklang.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung deutlich im positiven Bereich, gestützt auf einige hundert Stimmen. Für einen Film, der auf gewohnte Erzählmuster verzichtet, ist das ein bemerkenswert einheitliches Urteil. Seit 2002 sind 24 Jahre vergangen. Im Genre steht der Titel für eine Form des Historienfilms, die Geschichte nicht nacherzählt, sondern als Raum begehbar macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sergey Dreyden als Marquis de Custine
- Mariya Kuznetsova als Catherine The Great
- Leonid Mozgovoy als The Spy
- Mikhail Piotrovsky als Hermitage director
- Edisher (Davit) Giorgobiani als Orbeli
- Aleksandr Chaban als Boris Piotrovsky
- Lev Eliseev als Self
- Oleg Khmelnitsky als Self
- Alla Osipenko als Self
- Artyom Strelnikov als talented boy
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Verfügbarkeit
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