Ruby und Quentin - Der Killer und die Klette (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Veber |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 27.440.000 $ |
| Einspielergebnis | 27.729.359 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (928 Stimmen) |
Worum es geht
Ausgerechnet Quentin, ein ausgemachter Blödmann, sitzt mit dem eiskalten Profi-Gangster Ruby in einer Zelle. Zufall ist das nicht: Die Gefängnisleitung hofft, Ruby mit dem nie versiegenden Redefluss des Zellengenossen zu zermürben. Doch was andere in den Wahnsinn treibt, trägt Ruby mit stoischer Gelassenheit – selbst dann, als ihm die Klette beinahe den Ausbruch vermasselt. Auch in Freiheit weicht Quentin nicht von seiner Seite, und so werden die beiden zu einem unfreiwilligen Paar. Während Ruby den Mörder seiner Frau jagt und die Polizei an die Beute aus seinem letzten Überfall kommen will, träumt Quentin davon, gemeinsam ein Bistro zu eröffnen. So schlittern die beiden von einer Slapstick-Nummer in die nächste, ganz gleich, ob gerade ein Ausbruch oder ein Einbruch ansteht.
Entstehungsgeschichte
Francis Veber führte bei diesem 2003 erschienenen Film Regie. Gérard Depardieu, Jean Reno, Richard Berry und André Dussollier stehen in der Besetzung. Die Altersgrenze wurde bei zwölf Jahren gezogen.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi verbinden sich hier zu einer Form, die vom Missverhältnis ihrer beiden Hauptfiguren lebt: Der eine schweigt und handelt, der andere redet und stört. Diese Aufteilung ist so alt wie zuverlässig, weil sie jede Situation doppelt auswertet – einmal als Gefahr, einmal als Missgeschick. Dass die kriminelle Handlung dabei ernst gemeint bleibt, gibt der Komik ihren Widerstand; ohne die Jagd und die Beute liefe der Redefluss ins Leere. Die Besetzung mit zwei sehr unterschiedlich angelegten Hauptrollen entspricht dieser Bauweise genau. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Zusammenführung der beiden Figuren nicht dem Zufall überlassen bleibt, sondern von der Gefängnisleitung geplant wird: Die Störung ist von Anfang an Absicht, und die Geschichte muss nur noch zusehen, was daraus wird.
Einordnung & Wirkung
6,7 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben ein freundliches Bild oberhalb der Mitte, getragen von einer überschaubaren Zahl an Urteilen. 23 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film unter den Gaunerkomödien einzuordnen, die ihre Wirkung nicht aus dem Plan, sondern aus dem Personal beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gérard Depardieu als Quentin
- Jean Reno als Ruby
- Richard Berry als Commissioner Vernet
- André Dussollier als Prison psychiatrist
- Jean-Pierre Malo als Vogel
- Leonor Varela als Katia / Sandra
- Jean-Michel Noirey als Lambert
- Laurent Gamelon als Mauricet
- Aurélien Recoing als Rocco
- Vincent Moscato als Raffi
Weitere Filme von Francis Veber
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.