Francis Veber
Werdegang
Francis Paul Veber wurde am 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine geboren, als Sohn eines jüdischen Vaters und einer armenischen Mutter. Sein Großonkel war der Schriftsteller Tristan Bernard. Veber machte sich als französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent einen Namen. Viele seiner Komödien zeichnen sich durch wiederkehrende Figuren aus, die die Namen François Pignon und François Perrin tragen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zehn Titel von Francis Veber als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1976 bis 2006 und decken damit eine Spanne von dreißig Jahren ab. Der erste Titel entstand 39 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 69 Jahre danach. Genrelich dominiert die Komödie, daneben finden sich Krimi-, Abenteuer- und Dramaelemente, was zu seiner Ausrichtung auf humorvolle, oft figurengetriebene Stoffe passt. Zu den Titeln zählen unter anderem „Das Spielzeug" (1976), „Zwei irre Spaßvögel" (1983), „Die Flüchtigen" (1986), „Das Bankentrio" (1989), „Jaguar" (1996), „Dinner für Spinner" (1998), „Ein Mann sieht rosa" (2001), „Ruby und Quentin - Der Killer und die Klette" (2003) sowie „In flagranti - Wohin mit der Geliebten?" (2006).
Einordnung
Die Bewertungen der zehn Titel reichen von 5,7 bis 7,8 von 10, bei einem Durchschnitt von 6,7. Damit bewegen sich die Werke überwiegend im soliden Mittelfeld, mit „Dinner für Spinner" als bestbewertetem und „In flagranti - Wohin mit der Geliebten?" als am niedrigsten bewertetem Titel. Die Spannweite von dreißig Jahren zeigt eine über Jahrzehnte anhaltende Präsenz seiner Filme in unserer Bewertungsdatenbank.