Rocky (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John G. Avildsen |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-12-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 117.253.345 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (8.899 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rocky Balboa boxt in Hinterzimmern von Philadelphia für zwanzig Dollar und treibt nebenher Schulden für einen Kredithai ein, wobei er sich nicht überwinden kann, jemandem wirklich weh zu tun. Sein Trainer hat ihn aus dem Spind geworfen und den Platz an einen Jüngeren vergeben.
Als der Weltmeister Apollo Creed kurzfristig einen Gegner für einen Schaukampf am 200. Jahrestag der Unabhängigkeit braucht, sucht er sich einen Namen aus einem Katalog heraus. Rocky weiß, dass er nicht gewinnen kann. Sein erklärtes Ziel ist ein anderes: die Distanz zu überstehen — was vor ihm niemand gegen Creed geschafft hat.
Entstehungsgeschichte
Sylvester Stallone schrieb das Drehbuch in etwa drei Tagen, nachdem er im März 1975 den Kampf zwischen Muhammad Ali und Chuck Wepner gesehen hatte — einem Außenseiter, der bis in die fünfzehnte Runde durchhielt.
Stallone war zu diesem Zeitpunkt praktisch mittellos, weigerte sich aber, das Drehbuch ohne sich selbst in der Hauptrolle zu verkaufen. Die Produzenten Irwin Winkler und Robert Chartoff boten steigende Summen für den reinen Text; er lehnte ab. United Artists hielt das Vorhaben zunächst für aussichtslos und ließ sich schließlich auf ihn ein — bei entsprechend knappem Budget.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab Januar 1976 in Philadelphia für rund eine Million Dollar. Regisseur John G. Avildsen setzte die damals neue Steadicam von Garrett Brown ein, die es erlaubte, mitlaufend und ruhig zugleich zu filmen.
Genau daraus entstand die bekannteste Szene. Für den Trainingslauf war ursprünglich eine Sequenz mit Hunderten Statisten vorgesehen; das Geld reichte nicht. Stattdessen läuft Rocky allein durch die Stadt und die Treppe des Kunstmuseums hinauf — eine Notlösung, die heute mit einer Statue am Fuß dieser Treppe markiert ist.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 225 Millionen Dollar ein und war der erfolgreichste des Jahres 1976 — gemessen am Einsatz eine der höchsten Renditen der Filmgeschichte.
Er erhielt zehn Oscar-Nominierungen und gewann drei, darunter den für den besten Film, und liegt bei rund dreiundneunzig Prozent zustimmender Besprechungen. Aus ihm gingen sieben weitere Filme hervor, darunter die "Creed"-Reihe um den Sohn seines ersten Gegners. Bemerkenswert bleibt, was der Film am Ende tut: Rocky verliert nach Punkten. Er wollte nie gewinnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sylvester Stallone als Robert 'Rocky' Balboa
- Talia Shire als Adrianna 'Adrian' Pennino
- Burt Young als Paulie Pennino
- Carl Weathers als Apollo Creed
- Burgess Meredith als Mickey Goldmill
- Thayer David als George 'Miles' Jergens
- Joe Spinell als Tony Gazzo
- Jimmy Gambina als Mike
- Bill Baldwin als Fight Announcer
- Al Silvani als Cut Man
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