John G. Avildsen
Werdegang
John Guilbert Avildsen wurde am 21. Dezember 1935 in Oak Park, Illinois, geboren und starb am 16. Juni 2017. Er besuchte die Hotchkiss School und die New York University und arbeitete zunächst als Regieassistent bei Filmen von Arthur Penn und Otto Preminger. Seinen ersten Erfolg feierte er mit dem Low-Budget-Film „Joe“ (1970), der für Hauptdarsteller Peter Boyle gelobt wurde. Es folgte „Save the Tiger“ (1973), der drei Oscar-Nominierungen erhielt und Jack Lemmon den Oscar als bester Hauptdarsteller einbrachte. Seinen größten Erfolg hatte Avildsen mit „Rocky“ (1976), für den er 1977 den Oscar für die beste Regie gewann. Später inszenierte er unter anderem „Rocky V“ (1990) sowie die ersten drei „Karate Kid“-Filme. Er war ursprünglich für „Serpico“ und „Saturday Night Fever“ als Regisseur vorgesehen, wurde jedoch nach Streitigkeiten mit den Produzenten von den Projekten abgezogen.
Filmografie bei uns
Bei uns ist Avildsen als Regisseur mit elf Filmen vertreten, Serien sind nicht dabei. Die Titel stammen aus den Jahren 1976 bis 1999, decken also eine Spanne von 23 Jahren ab, was 41 bis 64 Jahre nach seiner Geburt liegt. Die Genres reichen von Drama und Action über Familie, Liebesfilm, Western, Komödie bis Abenteuer – insgesamt sieben verschiedene Genres, was auf ein breit gefächertes Werk hindeutet. Zu den erfassten Titeln zählen „Rocky“, „Rocky V“, die drei „Karate Kid“-Filme, „Der knallharte Prinzipal“, „Im Glanz der Sonne“, „8 Seconds – Tödlicher Ehrgeiz“, „Maybe Baby – Am Anfang war der Klapperstorch“, „Inferno“ und „Die verrückten Nachbarn“.
Einordnung
Die Bewertungen der elf Titel liegen zwischen 5,6 und 7,8 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Am besten bewertet ist „Rocky“ mit 7,8, während spätere Werke wie „Der knallharte Prinzipal“ oder „Die verrückten Nachbarn“ im mittleren Bereich zwischen 5,6 und 6,5 liegen. Die Spanne von 1976 bis 1999 zeigt eine über zwei Jahrzehnte reichende Schaffensphase mit insgesamt eher durchwachsenem, im oberen Mittelfeld liegendem Bewertungsniveau.
Filmografie (Regie)