Kurtwood Smith
Werdegang
Kurtwood Larson Smith wurde am 3. Juli 1943 in New Lisbon im Juneau County, Wisconsin, geboren. In den 1980er Jahren etablierte er sich als Film- und Seriendarsteller, vor allem durch die Rolle des Bankräubers und Crackdealers Clarence Boddicker im Science-Fiction-Film „RoboCop" (1987) sowie 1989 als Vater des Internatsschülers Neil Perry in „Der Club der toten Dichter". Danach folgten zahlreiche weitere Auftritte, überwiegend in Schurkenrollen, in Film- und Serienproduktionen. Kritiker wiesen darauf hin, dass Smith mit seinem bürgerlich-intellektuellen Erscheinungsbild nicht dem gängigen Bild eines Filmschurken entspreche, seine zurückhaltende Spielweise aber eine latente Bedrohlichkeit vermittle. Der Regisseur Paul Verhoeven brachte diese Wirkung in Zusammenhang mit einer physiognomischen Assoziation an den NS-Politiker Heinrich Himmler. 1998 übernahm Smith die Rolle des Familienvaters Red Forman in der Comedyserie „Die wilden Siebziger", die bis 2006 produziert wurde.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Titel mit Kurtwood Smith als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Filme (sieben), ergänzt durch zwei Serien. Die Titel reichen von 1987 bis 2023, decken also eine Spanne von 36 Jahren ab – vom „RoboCop"-Erscheinungsjahr, 44 Jahre nach seiner Geburt, bis zu „Firestarter" und „Die wilden Neunziger!", die 80 Jahre nach seiner Geburt entstanden. Genremäßig zeigt sich eine breite Streuung mit elf verschiedenen Genrezuordnungen, darunter Science-Fiction, Action, Thriller, Horror, Drama, Komödie, Western und Kriegsfilm, was auf ein vielseitiges Rollenspektrum jenseits reiner Typisierung hindeutet.
Einordnung
Die neun Titel bei uns erreichen im Schnitt eine Bewertung von 6,6 von 10, bei einer Spannbreite von 5,4 bis 7,6. Am besten bewertet sind „RoboCop" mit 7,6 und „Patriot" mit ebenfalls 7,6, während „Firestarter" mit 5,4 am unteren Ende liegt. Die Bewertungen bewegen sich insgesamt im mittleren bis oberen Bereich, ohne größere Ausschläge nach unten.