Rio Grande (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Ford |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-11-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (408 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Man schreibt das Jahr 1880. Ein Oberst der amerikanischen Kavallerie ist frustriert, weil er die Apachen, die Überfälle verüben, nicht über die mexikanische Grenze hinweg verfolgen darf. Die militärische Lage bindet ihm die Hände, und die Grenze wird zur Linie, an der sein Auftrag endet.
Privat steht es kaum besser um ihn. Er ist verheiratet und hat einen Sohn, doch seine Familie hat er seit fünfzehn Jahren nicht gesehen. Im Bürgerkrieg war er gezwungen, die Plantage seiner Frau niederzubrennen, die mit den Südstaaten sympathisierte, und das hat sie ihm nie verziehen. Nun erfährt er, dass sich sein Sohn ausgerechnet in seinem Regiment verpflichtet hat. Und bald wird auch die Mutter erwartet, die den Jungen zurückholen will.
Entstehungsgeschichte
John Ford inszenierte den Western, der 1950 erschien. John Wayne, Maureen O'Hara, Ben Johnson und Claude Jarman Jr. bilden die Besetzung. Mit einer Freigabe ab 12 Jahren ist der Film für Jugendliche geeignet.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein Western in reiner Form, doch er erzählt zwei Konflikte zugleich. Der eine spielt an der Grenze, wo der Oberst gegen Überfälle ankämpft und an die Grenzen seines Auftrags stößt. Der andere spielt in seiner Familie, deren Bruch weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Besonders reizvoll ist die Verknüpfung beider Ebenen. Der Sohn dient im Regiment des Vaters, wodurch familiäre Bindung und militärische Rangordnung unmittelbar aufeinanderprallen. Die Mutter, die ihn zurückholen möchte, bringt die alte Wunde aus dem Bürgerkrieg an einen Ort, an dem Disziplin und Pflicht herrschen. So wird der Außenposten zum Schauplatz, an dem sich öffentliche Aufgabe und privates Scheitern gegenseitig spiegeln. Schuld, Stolz und Versöhnung werden damit zu Themen, die ebenso viel Gewicht haben wie die Kämpfe an der Grenze.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 bei einigen hundert Stimmen zeigt ein freundliches, klar positives Echo. 76 Jahre nach dem Erscheinen findet der Western noch immer Zuschauer, die ihn bewerten. Innerhalb seines Genres steht er für eine Spielart, die das Leben in der Kavallerie mit einem Familiendrama verbindet und den Konflikt zwischen Pflicht und persönlicher Bindung ins Zentrum rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Wayne als Lt. Col. Kirby Yorke
- Maureen O'Hara als Mrs. Kathleen Yorke
- Ben Johnson als Trooper Travis Tyree
- Claude Jarman Jr. als Trooper Jefferson 'Jeff' Yorke
- Harry Carey Jr. als Trooper Daniel 'Sandy' Boone
- Chill Wills als Dr. Wilkins
- J. Carrol Naish als Lt. Gen. Philip Sheridan
- Victor McLaglen als Sgt. Maj. Timothy Quincannon
- Grant Withers als U.S. Deputy Marshal
- Peter Ortiz als Capt. St. Jacques
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Verfügbarkeit
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