Maureen O'Hara
Werdegang
Maureen O'Hara wurde 1920 als Maureen FitzSimons in Ranelagh bei Dublin geboren, als zweitältestes von sechs Kindern einer katholischen Familie. Ihr Vater betrieb ein Bekleidungsgeschäft und war zudem am Fußballverein Shamrock Rovers beteiligt, ihre Mutter hatte zuvor als Altistin gearbeitet. O'Hara besuchte das Abbey Theatre und die Ena Mary Burke School of Drama and Elocution in Dublin, wo auch mehrere ihrer Geschwister eine schauspielerische Ausbildung erhielten. Mit 14 Jahren gab sie ihr professionelles Debüt am Abbey Theatre, musste parallel aber eine Ausbildung als Buchhalterin und Stenotypistin absolvieren, da ihr Vater das Schauspielgeschäft als unsicher betrachtete. Mit 17 Jahren reiste sie zu Probeaufnahmen nach London, die zunächst wenig zufriedenstellend verliefen. Der Schauspieler Charles Laughton erkannte jedoch ihr Potenzial und vermittelte ihr einen mehrjährigen Filmvertrag. 1938 folgten erste kleine Rollen, bevor sie 1939 unter der Regie von Alfred Hitchcock ihren ersten großen Auftritt hatte. Mit John Wayne verbindet sie eine mehrfache Zusammenarbeit sowie eine persönliche Freundschaft, wie beide öffentlich betonten.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind elf Filme mit Maureen O'Hara als Schauspielerin verzeichnet, Serien finden sich keine. Die Titel decken einen Zeitraum von 1939 bis 1991 ab, also 52 Jahre. Der älteste Titel entstand 19 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste 71 Jahre danach. Die Genres reichen von Komödie, Drama und Familie über Liebesfilm bis zu Western, Abenteuer, Krimi, Thriller und Horror – eine ungewöhnlich breite Streuung, die auf eine vielseitige Karriere über Jahrzehnte hinweg schließen lässt.
Einordnung
Die elf Titel bewegen sich zwischen 6,1 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 6,9. Damit liegen die Bewertungen insgesamt in einem soliden bis leicht überdurchschnittlichen Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Die am besten bewerteten Filme stammen mit 7,4, 7,3 und 7,3 aus der früheren und mittleren Phase ihrer Filmografie, während die schwächer bewerteten Titel eher zu den späteren zählen. Über die 52 Jahre zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel bleibt die Bewertungsschwankung insgesamt moderat.