Richard III (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Loncraine |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-12-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 2.748.518 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England, Anfang der 1930er Jahre: Ein blutiger Bürgerkrieg endet mit der Ermordung König Heinrichs. Sein Nachfolger Edward, verheiratet mit Königin Elisabeth und Vater dreier Kinder, hat zwei Brüder – Clarence und den verwachsenen Richard. Letzterer verfolgt einen eigenen Plan, um sich Krone und Macht zu sichern. Nach dem Tod des Clarence, den er selbst herbeigeführt hat, bricht Edward, ohnehin geschwächt, an der Nachricht zusammen. Richard baut sich eine kleine Gruppe von Verbündeten auf, unter ihnen der Premierminister Hastings und der Duke of Buckingham, mit deren Hilfe er weitere Widersacher aus dem Weg räumt. Die eigentlichen Thronerben, zwei Kinder, werden nach London geholt und im Tower isoliert. Wie es mit ihnen weitergeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1995 unter der Regie von Richard Loncraine. In den Hauptrollen sind Ian McKellen, Annette Bening, Jim Broadbent und Robert Downey Jr. zu sehen. Eingeordnet ist das Werk als Drama mit kriegsfilmartigen Elementen, freigegeben ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verlegung der Handlung in die 1930er Jahre verbindet historisches Machtringen mit der Bildsprache einer moderneren, faschistoid anmutenden Epoche und rückt Richards Machtstreben in ein Licht politischer Systeme, die auf Gewalt und Verschwörung aufbauen. Die Kombination aus Drama und Kriegsfilm verweist auf eine Erzählung, die private Intrigen und öffentliche Gewalt eng verzahnt: Morde geschehen nicht im Affekt, sondern als kalkulierte Schritte eines Mannes, der sich systematisch an die Spitze arbeitet. Die Besetzung mit Darstellern unterschiedlicher Herkunft – britisch und amerikanisch – deutet auf eine internationale Ausrichtung der Produktion hin, ohne dass sich daraus weitere Schlüsse ziehen lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1995 sind inzwischen drei Jahrzehnte vergangen, was den Film in die Kategorie älterer Literaturverfilmungen mit historischem Stoff einordnet. Innerhalb des Genres Drama/Kriegsfilm steht er für eine Spielart, die klassische Machtkämpfe in ein verfremdetes historisches Setting überträgt, statt sie in ihrer ursprünglichen Zeit zu belassen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Ian McKellen als Richard III
- Annette Bening als Queen Elizabeth
- Jim Broadbent als The Duke of Buckingham
- Robert Downey Jr. als Earl Rivers
- Kristin Scott Thomas als Lady Anne
- Adrian Dunbar als James Tyrrell
- Maggie Smith als Duchess of York
- Tim McInnerny als William Catesby
- Edward Hardwicke als Lord Stanley
- Nigel Hawthorne als The Duke of Clarence
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Verfügbarkeit
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