Restrepo (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tim Hetherington |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-06-25 |
| Einspielergebnis | 1.437.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (377 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Dokumentarfilm begleitet einen Zug US-amerikanischer Soldaten, die im Korengal-Tal kämpfen, dem gefährlichsten Tal Afghanistans. Im Mittelpunkt steht ein abgelegener Außenposten mit 15 Mann, der den Namen Restrepo trägt. Der Ort ist für seine extreme Gefährlichkeit bekannt: Ein Fünftel aller Gefechte im ganzen Land findet hier statt.
Der Film zeichnet das Leben dieser Männer nach und zeigt, was es bedeutet, an einem Ort auszuharren, an dem der Kampf zum Alltag gehört. Der Journalist Sebastian Junger und Tim Hetherington verbrachten mehrere Monate an der Seite der Truppe im Tal. Aus dieser Zeit stammen eindringliche Bilder, die die harte Wirklichkeit des Konflikts festhalten, ohne sie in eine erfundene Handlung zu kleiden.
Entstehungsgeschichte
Tim Hetherington führte Regie bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2010. Zu den Menschen, die vor der Kamera zu sehen sind, gehören Juan Restrepo, genannt „Doc“, Dan Kearney, LaMonta Caldwell und Aron Hijar. Statt Schauspielern stehen hier also Beteiligte im Bild, deren Namen für einen realen Einsatz stehen.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm und Dokumentarfilm fallen hier zusammen. Das bedeutet, dass der Krieg nicht nachgestellt, sondern am Ort des Geschehens beobachtet wird. Die Nähe ergibt sich aus der Arbeitsweise: Die Filmemacher lebten monatelang mit den Soldaten, statt sie nur für kurze Momente aufzusuchen.
Die Konzentration auf einen einzigen Außenposten gibt dem Film einen klar umrissenen Schauplatz. Statt einen Krieg im Überblick zu erklären, richtet er den Blick auf eine kleine Gruppe von Menschen an einem der gefährlichsten Punkte des Landes. Die Spannung entsteht nicht aus einer Dramaturgie am Schreibtisch, sondern aus der Wirklichkeit des Ortes selbst. Bei einem solchen Stoff geht es um reale Menschen und reale Gefahr, was einen nüchternen, respektvollen Blick verlangt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 erzielt der Film eine deutlich positive Durchschnittsbewertung. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, eine überschaubare, aber eindeutig zustimmende Basis.
16 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute. Mit diesem Abstand gewinnt der Film den Charakter eines Zeitdokuments, das einen konkreten Abschnitt eines Krieges aus unmittelbarer Nähe festhält. Im Feld des Kriegsdokumentarfilms steht er für einen Ansatz, der auf lange Anwesenheit am Ort des Geschehens setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Juan "Doc" Restrepo als Himself
- Dan Kearney als Himself
- LaMonta Caldwell als Himself
- Aron Hijar als Himself
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Verfügbarkeit
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