Relic - Dunkles Vermächtnis (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Natalie Erika James |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-07-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.229.578 $ |
| Einspielergebnis | 3.238.539 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (851 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die alte, verwitwete Edna lebt allein in einem abgelegenen Landhaus. Als sie auf unerklärliche Weise verschwindet, reisen ihre Tochter Kay und ihre Enkelin Sam an, um nach ihr zu suchen. Was sie finden, sind Spuren im Haus, die zeigen, wie weit und wie schnell Ednas Demenz vorangeschritten ist. Dann taucht Edna ebenso mysteriös wieder auf, wie sie verschwunden war, und die beiden jüngeren Frauen bemerken, dass sie sich vollständig verändert hat. Nicht nur sie selbst, auch das Haus scheint von etwas Bösem besessen zu sein.
Entstehungsgeschichte
Die Regie lag bei Natalie Erika James, das Erscheinungsjahr ist 2020, international läuft der Film unter dem Titel „Relic". Emily Mortimer, Bella Heathcote und Robyn Nevin bilden die drei Generationen, hinzu kommt Chris Bunton. Für Zuschauer unter sechzehn Jahren ist der Film nicht freigegeben.
Hinter den Kulissen
Horror und Mystery stehen hier nebeneinander, ohne dass ein drittes Genre den Ton auffängt. Das deutet auf eine Anlage, die eher auf Ungewissheit als auf Schockmomente setzt: Was mit Edna geschieht, bleibt lange offen, und das Haus selbst wird zum Mitspieler. Bemerkenswert ist, dass sich der eigentliche Schrecken an einer sehr realen Erfahrung entzündet, dem Fortschreiten einer Demenz. Weihnachten bildet den Anlass, was den Rahmen eines Familientreffens nahelegt. Dass drei Frauen aus drei Generationen die Handlung tragen, macht die Erzählung zu einer Angelegenheit innerhalb einer Familie.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 bei einigen hundert Stimmen ordnet den Film solide, aber ohne Ausschlag nach oben ein. Sechs Jahre nach dem Erscheinen liegt er nah genug an der Gegenwart, um noch als jüngerer Vertreter seines Fachs zu gelten. Im Horrorfeld gehört er zu den leiseren Arbeiten, die ihre Wirkung aus einer häuslichen Ausgangslage ziehen statt aus Tempo. Dass Horror und Mystery ohne eine mildernde dritte Zuordnung nebeneinanderstehen, unterstreicht den Zuschnitt. Wer eine klare Auflösung erwartet, findet hier vor allem Andeutung, und die Erzählung überlässt es dem Publikum, das Unerklärliche und das Erklärbare auseinanderzuhalten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emily Mortimer als Kay
- Bella Heathcote als Sam
- Robyn Nevin als Edna
- Chris Bunton als Jamie
- Steve Rodgers als Constable Mike Adler
- Catherine Glavicic als Doctor Stanley
- Jeremy Stanford als Alex
- Christina O'Neill als Grace
- John Browning als Nursing Home Man
- Robin Northover als Elderly Man
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Verfügbarkeit
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