Rampenlicht (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charlie Chaplin |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 900.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (615 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz vor dem Ersten Weltkrieg muss der alternde Komiker Calvero sich eingestehen, dass seine Laufbahn zu Ende geht. Der Beifall, von dem er gelebt hat, bleibt aus, und die Bühne, die ihn getragen hat, ist ihm entglitten. Eines Tages rettet er die junge Balletttänzerin Theresa vor dem Selbstmord. Von da an macht er es sich zur Aufgabe, ihr genug Selbstvertrauen zurückzugeben, damit sie wieder auftreten kann. Aus dieser Zuwendung entsteht eine Verwechslung von Dankbarkeit und Zuneigung: Theresa hält sich für verliebt und bittet ihn, sie zu heiraten, doch er lässt sich darauf nicht ein. Was ihn selbst umtreibt, ist ein anderer Wunsch – noch ein letztes Mal im Rampenlicht zu stehen.
Entstehungsgeschichte
Charlie Chaplin übernahm 1952 die Regie und steht zugleich vor der Kamera. An seiner Seite sind Claire Bloom, Nigel Bruce und Buster Keaton besetzt. Freigegeben ist der Film ab sechs Jahren.
Hinter den Kulissen
Vier Genres treffen hier zusammen: Liebesfilm, Drama, Musik und Komödie. Ein Clown, eine Balletttänzerin und Bilder in Schwarzweiß – damit ist der Rahmen abgesteckt. Zwei Bühnenberufe stehen einander gegenüber, einer am Ende und einer am Anfang, und die Nummer wird zum Mittel der Erzählung statt zur Unterbrechung. Dass ein Komiker den ernsten Teil trägt und die Tänzerin den hoffnungsvollen, dreht die naheliegende Verteilung um. Die Verzahnung von Komik und Schwermut ist dabei keine Abwechslung zwischen Szenen, sondern liegt in derselben Figur.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 erreicht der Film den höchsten Wert in diesem Umfeld, wenn auch auf einer Bewertungsbasis von einigen hundert Stimmen. Vierundsiebzig Jahre nach dem Erscheinen ist das bemerkenswert, denn Schwarzweißfilme dieser Zeit verlieren beim heutigen Publikum sonst leicht an Zuspruch. Der Stoff über das Altern im Rampenlicht hat offenbar wenig von seiner Wirkung eingebüßt. Dazu dürfte beitragen, dass sein Thema nicht an eine Epoche gebunden ist: Der Punkt, an dem ein Beruf einen nicht mehr trägt, lässt sich in jeder Gegenwart nachvollziehen. Innerhalb des Bühnenfilms gehört die Erzählung zu den ruhigen Vertretern, die ihre Wirkung aus der Nähe zu zwei Figuren beziehen statt aus dem Aufwand der Nummern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlie Chaplin als Calvero
- Claire Bloom als Thereza 'Terry' Ambrose
- Nigel Bruce als Postant
- Buster Keaton als Calvero's Partner
- Sydney Chaplin als Neville
- Norman Lloyd als Bodalink
- Andre Eglevsky als Dancer - Harlequin
- Melissa Hayden als Dancer - Columbine
- Marjorie Bennett als Mrs. Sybil Alsop
- Wheeler Dryden als Thereza's Doctor
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Verfügbarkeit
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