Rammbock (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marvin Kren |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 63 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michael reist nach Berlin, um seine Ex-Freundin Gabi zurückzugewinnen. Doch die Stadt, in der er ankommt, ist bereits im Ausnahmezustand: Ein Virus verwandelt Infizierte in aggressive, rasende Wesen, und die Straßen versinken im Chaos. Statt Gabi in die Arme zu schließen, findet Michael sie nicht vor – stattdessen gerät er an den 15-jährigen Harper, für den er unversehens Verantwortung übernimmt. Die beiden schlagen sich gemeinsam durch die belagerte Stadt, wobei Michael weniger als kämpferischer Held auftritt, sondern als jemand, der aus Fürsorge und Zuneigung handelt. Die Suche nach Gabi bleibt ungewiss, während sich die Lage um sie herum weiter zuspitzt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2010 unter der Regie von Marvin Kren. Zu sehen sind Michael Fuith, Theo Trebs, Anka Graczyk und Emily Cox. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Thriller verortet die Geschichte klar im Zombie-Genre, doch die Anlage der Handlung setzt andere Schwerpunkte als es das Etikett vermuten lässt: Im Zentrum steht keine reine Überlebensaktion, sondern eine zwischenmenschliche Konstellation – ein Mann, der aus emotionaler Motivation heraus handelt, und ein Jugendlicher, der ihm zufällig anvertraut wird. Dass Michael ausdrücklich als "kein Actionheld" beschrieben wird, sondern als Figur mit ausgeprägtem Helfersyndrom, verschiebt den Fokus der Erzählung von reiner Genre-Spannung hin zu einer Charakterstudie inmitten der Katastrophe. Die begrenzte Besetzung von vier genannten Darstellern deutet zudem auf eine kammerspielartige, auf wenige Figuren konzentrierte Inszenierung hin, statt auf ein großes Ensemble.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 144 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus ein besonders breites Publikumsecho ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2010 sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, was den Titel innerhalb der zahlreichen Zombie- und Infektionsfilme, die seither entstanden sind, zu einem eher frühen Vertreter macht, der sich durch seine emotionale statt actionorientierte Ausrichtung von vielen Genrebeiträgen abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Fuith als Michael
- Theo Trebs als Harper
- Anka Graczyk als Gabi
- Emily Cox als Anita
- Katelijne Philips-Lebon als Heike
- Steffen Münster als Klaus
- Andreas Schröders als Ulf
- Harald Geil als Thorsten
- Brigitte Kren als Frau Bramkamp
- Sebastian Achilles als Kai
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Verfügbarkeit
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