Blutgletscher (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marvin Kren |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (179 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Janek arbeitet als Techniker an einer Klimastation hoch in den Alpen, ein Einzelgänger, den die durchreisenden Wissenschaftler bestenfalls dulden. Die angekündigte Visite des Umweltministers bringt zusätzliche Spannungen in die Station. Doch dann sorgt eine ungewöhnliche Entdeckung dafür, dass die Streitigkeiten in den Hintergrund treten: Aus einem nahen, durch den Klimawandel schmelzenden Gletscher tritt eine rote Flüssigkeit aus. Diese „Gletscherblut“ genannte Substanz zeigt unvorhersehbare Wirkungen auf die Tierwelt der Umgebung. Janek sieht sich bald gezwungen, die Station gegen eine wachsende Zahl biologisch veränderter Kreaturen zu verteidigen.
Entstehungsgeschichte
„Blutgletscher“ entstand 2013 unter der Regie von Marvin Kren. Der Horrorfilm ist ab 16 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Gerhard Liebmann, Edita Malovčić, Hille Beseler und Peter Knaack zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Horrorelemente mit einem klimatisch begründeten Ausgangspunkt: Der schmelzende Gletscher als Ursprung der Bedrohung verankert das Fantastische in einer realen Sorge um Umweltveränderungen. Die isolierte Bergstation, das kleine Figurenensemble aus Techniker, Wissenschaftlern und einem politischen Besucher schaffen eine klassische Kammerspiel-Situation, in der Konflikte zwischen den Charakteren mit der äußeren Bedrohung durch mutierte Tiere verschränkt werden. Die Anlage als Einzelgänger-Protagonist, der plötzlich zum Beschützer wird, folgt einer bewährten Struktur des Horrorgenres, in der ein zurückgezogener Charakter unter Druck über sich hinauswächst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Blutgletscher“ im mittleren Bereich dessen, was das Publikum an Genrefilmen dieser Art bewertet. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Wesentliches verschoben hätte. Innerhalb des Horrorfeldes reiht sich der Film in die Tradition der Isolations- und Kreaturenfilme ein, die eine abgelegene Location und eine kleine Gruppe von Figuren nutzen, um Bedrohung und zwischenmenschliche Spannung miteinander zu verbinden.
Bilder





Besetzung & Stab
- Gerhard Liebmann als Janek
- Edita Malovčić als Tanja
- Hille Beseler als Birte
- Peter Knaack als Falk
- Felix Römer als Harald
- Brigitte Kren als Minister Bodicek
- Wolfgang Pampel als Bert Krakauer
- Murathan Muslu als Luca
- Michael Fuith als Urs
- Adina Vetter als Irene
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Verfügbarkeit
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