Rain Man (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Barry Levinson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 354.825.435 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (7.327 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charlie Babbitt handelt mit italienischen Sportwagen und steht vor dem Ruin, als sein entfremdeter Vater stirbt. Das Erbe von drei Millionen Dollar geht an einen Treuhandfonds; Charlie bekommt einen Wagen und ein paar Rosensträucher.
Der Begünstigte ist ein Bruder, von dem er nichts wusste: Raymond lebt seit Jahrzehnten in einer Anstalt, ist Autist und Savant, kann Zahlenkolonnen in Sekunden erfassen und verliert die Fassung, wenn der Ablauf des Tages sich ändert. Charlie nimmt ihn mit, um Druck auszuüben, und fährt mit ihm quer durchs Land.
Entstehungsgeschichte
Barry Morrow schuf die Figur nach Begegnungen mit realen Menschen, vor allem mit Kim Peek — einem Mann mit außergewöhnlichem Gedächtnis, der nicht autistisch war, sondern eine andere Besonderheit hatte.
Die Entwicklung zog sich über Jahre und mehrere Regisseure: Steven Spielberg war fünf Monate dabei und stieg für "Indiana Jones" aus, dazu kamen Martin Brest und Sydney Pollack. Barry Levinson übernahm zuletzt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde neun Wochen lang in Cincinnati, im nördlichen Kentucky, bei Palm Springs und in Las Vegas.
Dustin Hoffman bereitete sich ein Jahr lang vor, las sich ein und verbrachte Zeit mit mehreren autistischen Menschen, darunter Joseph Sullivan und Kim Peek selbst. Er hat später berichtet, dass er die Arbeit für gescheitert hielt und Levinson bat, ihn zu ersetzen.
Einordnung & Wirkung
Der Film war der erfolgreichste des Jahres 1988 und spielte bei einem Budget von 25 Millionen Dollar mehrere hundert Millionen ein. Er gewann vier Oscars: bester Film, Regie, Hauptdarsteller und Originaldrehbuch.
Seine Wirkung auf die öffentliche Wahrnehmung ist kaum zu überschätzen — und wird bis heute zwiespältig beurteilt. Er hat Autismus einem Massenpublikum bekannt gemacht und zugleich die Vorstellung verfestigt, autistische Menschen verfügten über außergewöhnliche Inselbegabungen. Tatsächlich trifft das auf einen sehr kleinen Teil zu; Betroffenenverbände weisen seit Jahrzehnten darauf hin, dass sie an diesem Bild gemessen werden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dustin Hoffman als Raymond Babbitt
- Tom Cruise als Charlie Babbitt
- Valeria Golino als Susanna
- Gerald R. Molen als Dr. Bruner
- Jack Murdock als John Mooney
- Michael D. Roberts als Vern
- Ralph Seymour als Lenny
- Lucinda Jenney als Iris
- Bonnie Hunt als Sally Dibbs
- Kim Robillard als Small Town Doctor
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Verfügbarkeit
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