Ein Leben für den Tod (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Barry Levinson |
|---|---|
| Genre | Drama, TV-Film, Historie |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-06-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7 (452 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Seit den 80er-Jahren hilft der Arzt Jack Kevorkian schwerkranken Patienten dabei, sich selbst zu töten. Unterstützt wird er von seinem Freund Neal Nicol und seiner Schwester Margo Janus. Über 100 Menschen begleitet er auf diese Weise. Landesweit sorgt er damit für großes Aufsehen, die Öffentlichkeit ist gespalten.
Viele feinden ihn an. Rückhalt findet er bei Janet Good, die sich als Aktivistin der Hemlock Society ebenfalls für Sterbehilfe einsetzt, und bei dem Anwalt Geoffrey Fieger, der ihn in mehreren Gerichtsverfahren verteidigt. Um einen Präzedenzfall zu schaffen, geht Kevorkian 1999 einen Schritt weiter: Er veröffentlicht ein Video, in dem er einem Patienten auf dessen Wunsch erstmals selbst eine tödliche Spritze gibt. Die Folgen dieses Schritts bestimmen den weiteren Verlauf.
Entstehungsgeschichte
Ein Leben für den Tod ist ein Fernsehfilm aus dem Jahr 2010. Barry Levinson hat die Regie übernommen. Zur Besetzung gehören Al Pacino, Danny Huston, Susan Sarandon und John Goodman.
Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht einem Stoff, der Krankheit, Sterben und juristische Konsequenzen ohne Umwege verhandelt.
Hinter den Kulissen
Drama, TV-Film und Historie sind die drei Genres. Die historische Einordnung ergibt sich aus der Handlung selbst, die reale Namen, Jahreszahlen und Gerichtsverfahren nennt. Es handelt sich also um die Aufarbeitung eines tatsächlichen Falls und nicht um eine erfundene Geschichte.
Die Erzählung ist um eine Figur gebaut, die polarisiert. Kevorkian wird von einem kleinen Kreis gestützt, einem Freund, der Schwester, einer Aktivistin und einem Anwalt, und steht einer ablehnenden Öffentlichkeit gegenüber. Diese Konstellation erlaubt es, die Frage der Sterbehilfe aus mehreren Blickwinkeln zu zeigen: medizinisch, moralisch und rechtlich. Weil es um reale Patientinnen und Patienten geht, verlangt der Stoff einen nüchternen, respektvollen Umgang mit Leid und Tod.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 7,0 von 10 und fällt damit gut aus. Sie stützt sich auf mehrere hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 16 Jahre vergangen. Das Thema hat dadurch nichts von seiner Schärfe verloren, denn die Debatte über Selbstbestimmung am Lebensende bleibt offen. Im Feld der Fernsehfilme über historische Persönlichkeiten gehört der Titel zu den Werken, die eine umstrittene Person ins Zentrum rücken, ohne die Kontroverse aufzulösen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Al Pacino als Dr. Jack Kevorkian
- Danny Huston als Geoffrey Fieger
- Susan Sarandon als Janet Good
- John Goodman als Neal Nicol
- Brenda Vaccaro als Margo Janus
- Eric Lange als John Skrzynski
- James Urbaniak als Jack Lessenberry
- Rutanya Alda als Vendor
- Delaney Williams als Detective #1
- Danielle McKee als Dorothy Lessenberry
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Verfügbarkeit
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