Promised Land (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gus Van Sant |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (764 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Steve Butler reist als Unternehmensvertreter in eine US-amerikanische Kleinstadt auf dem Lande, an seiner Seite die Partnerin Sue Thomason. Der Auftrag: die Bewohner von den Expansionsplänen der Erdgas-Firma zu überzeugen und ihnen die Bohr-Rechte an Grund und Boden abzukaufen. Beide rechnen mit einem einfachen Job. Der Ort ist von der wirtschaftlichen Krise stark belastet, das Geld könnten die Leute gut gebrauchen, warum also sollte jemand ablehnen? Doch die Dorfgemeinschaft ist eingeschworen und macht den Karriere-Menschen einen Strich durch die Rechnung. Ein angesehener Lehrer stellt sich quer, der Umweltschützer Dustin Noble und die engagierte Alice unterstützen ihn, und aus dem Routinebesuch wird eine Auseinandersetzung, die Butler und Thomason so nicht eingeplant hatten.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Film Gus Van Sant; erschienen ist er 2012. Die vier Namen der Besetzung — Matt Damon, Frances McDormand, John Krasinski und Rosemarie DeWitt — verteilen sich auf beide Seiten des Konflikts, sodass die Gegenpositionen jeweils ein Gesicht bekommen. Für Zuschauer ist der Film ab sechs Jahren freigegeben, was zur Anlage eines Stoffes passt, der ohne drastische Mittel auskommt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Anlage bestätigt das: Der Konflikt wird in Gesprächen ausgetragen, nicht in Zuspitzungen. Bemerkenswert ist die Verteilung der Perspektive. Die Erzählung beginnt bei den Vertretern der Firma und nicht bei den Betroffenen; damit rückt die Überzeugungsarbeit selbst ins Zentrum — die Frage, wie man Menschen in einer Notlage zu einer Unterschrift bewegt. Die Gegenseite ist dabei nicht als anonyme Masse angelegt, sondern über einzelne Figuren, vom Lehrer bis zur engagierten Alice.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10 beschreibt einen Film, der zufriedenstellt, ohne zu polarisieren; die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt im dreistelligen Bereich und damit überschaubar. 14 Jahre nach dem Erscheinen wirkt der konkrete Anlass weniger tagesaktuell als beim Start, die zugrunde liegende Frage nach dem Preis einer wirtschaftlichen Rettung dagegen ist geblieben.
Bilder






Besetzung & Stab
- Matt Damon als Steve Butler
- Frances McDormand als Sue Thomason
- John Krasinski als Dustin Noble
- Rosemarie DeWitt als Alice
- Hal Holbrook als Frank Yates
- Titus Welliver als Rob
- Lucas Black als Paul Geary
- Tim Guinee als Drew
- Scoot McNairy als Jeff Dennon
- Terry Kinney als David Stonehill
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Verfügbarkeit
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