Good Will Hunting (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gus Van Sant |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-12-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 225.933.435 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (14.317 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Will Hunting arbeitet als Hausmeister am MIT und löst nachts an einer Tafel im Flur eine Aufgabe, an der Doktoranden scheitern. Er ist zwanzig, hat ein fotografisches Gedächtnis, liest alles und hat keinen Abschluss — er ist in Pflegefamilien aufgewachsen, hat Vorstrafen und verbringt seine Zeit mit Freunden aus South Boston.
Ein Professor bewahrt ihn nach einer Schlägerei vor dem Gefängnis, unter der Auflage, Mathematik zu betreiben und eine Therapie zu machen. Fünf Therapeuten geben auf. Der sechste, Sean Maguire, kommt aus derselben Gegend und lässt sich auf Wills Provokationen nicht ein. Der Film handelt davon, dass Begabung das kleinere Problem ist.
Entstehungsgeschichte
Matt Damon und Ben Affleck, damals Anfang zwanzig und mit kleinen Rollen beschäftigt, schrieben das Drehbuch selbst. Es entstand ursprünglich aus einer Kurzgeschichte, die Damon für ein Seminar in Harvard geschrieben hatte, und war in frühen Fassungen ein Thriller mit Regierungsagenten, die Will anwerben wollen.
Castle Rock kaufte das Buch, wollte es aber ohne die beiden in den Hauptrollen realisieren. Damon und Affleck kauften es zurück und brachten es zu Miramax, das ihre Besetzung akzeptierte. Gus Van Sant übernahm die Regie; Robin Williams sagte für die Rolle des Therapeuten zu, was die Finanzierung sicherte.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in Boston und Cambridge, teilweise in Toronto. Robin Williams improvisierte erheblich — der Monolog über seine verstorbene Frau und ihre Angewohnheiten entstand am Set; Matt Damons Lachen in dieser Szene ist echt, und die Kamera wackelt sichtbar, weil auch der Kameramann lachte.
Die Parkbank am Boston Public Garden, auf der die zentrale Szene spielt, wurde nach Williams' Tod 2014 zum Ort spontaner Gedenkbekundungen. Elliott Smith steuerte mehrere Lieder bei, darunter "Miss Misery", das für den Oscar nominiert wurde und ihn kurzzeitig aus der Independent-Nische holte.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 225 Millionen Dollar ein und gewann zwei Oscars: Robin Williams als bester Nebendarsteller und Damon und Affleck für das beste Originaldrehbuch — beide Mitte zwanzig, was ihre Laufbahnen begründete.
Für Williams war es die einzige Oscar-Auszeichnung; sie kam für eine ernste Rolle, während er als Komiker bekannt war. Der Film gilt als Musterbeispiel dafür, wie ein Drehbuch zweier Unbekannter ein Studio dazu bringen kann, seine Besetzungslogik aufzugeben — eine Geschichte, die in der Branche seither regelmäßig erzählt, aber selten wiederholt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matt Damon als Will Hunting
- Robin Williams als Sean Maguire
- Ben Affleck als Chuckie Sullivan
- Stellan Skarsgård als Gerald Lambeau
- Minnie Driver als Skylar
- Casey Affleck als Morgan O'Mally
- Cole Hauser als Billy McBride
- Vik Sahay als MIT Student
- John Mighton als Tom
- Rachel Majorowski als Krystyn
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